Freitag, 22. Februar 2008

ice.jpgNoch bis zum 6. April hat das erste Eis- und Schneeskulpturen-Festival in Berlin seine Tore geöffnet. Unter dem Titel “Alexa presents On Ice Berlin – Eisskulpturen-Weltausstellung” führt es die Besucher durch die Weltgeschichte der Architektur – von den antiken Weltwundern bis ins moderne Berlin. Die coolen Kunstwerke sind täglich von 10 Uhr bis 22 Uhr zu bestaunen, bei acht Grad unter Null. Die spezielle, 1000 Quadratmeter große Thermohalle befindet sich direkt neben dem Eingang des Einkaufs- und Freizeitcenters Alexa am Alexanderplatz.

Die Reise beginnt in Asien an der Chinesischen Mauer und geht weiter nach Indien zum Taj Mahal. Von dort aus führt der Weg zum römischen Kolosseum und zu den Statuen von Michelangelo. Die Pyramiden von Gizeh, eine Pyramide aus der Mayastadt Chichen Itza und die Ruinen von Machu Picchu aus dem Inkareich erinnern an vergangene Hochkulturen. Über Rio de Janeiro geht es weiter nach Berlin. Brandenburger Tor, Reichstag, Fernsehturm und Olympiastadion sind nur einige Beispiele für eiskalte Sehenswürdigkeiten aus der Hauptstadt. Und natürlich darf einer auf keinen Fall fehlen: Auch Eisbär Knut ist mit von der Partie. Unterwegs begegnen die Besucher unter anderem chinesischen Terrakottasoldaten, römischen Legionären, Mayapriestern sowie brasilianischen Tänzerinnen.

50 internationale Künstler haben zwei Wochen mit 500 Tonnen Eis und Schnee gewerkelt. Rund 50 Künstler aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Tschechien, Finnland, Deutschland und den Niederlanden bearbeiteten die 250 Tonnen Eis und 250 Tonnen gepressten Schnee mit Kettensägen, Bunsenbrennern, Spachteln, Meißeln und Schnitzmessern, um aus dem gefrorenen Wasser rund 30 beeindruckende Skulpturen zu gestalten. Dazwischen zieren Eis- und Schneelandschaften den Wegesrand und machen die eiskalte Reise um die Welt zu einem echten Erlebnis.

Foto: Alexa

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