Montag, 1. Oktober 2007

reh_auto_8.jpgAngesichts der im Herbst zunehmenden Wildwanderungen haben der ADAC und der Auto Club Europa vor dem erhöhten Unfallrisiko gewarnt. Ein Grund dafür sei, dass die Morgen- und Abenddämmerung nun mit den Wildwechselzeiten zusammenfalle. Laut Deutschem Jagdschutz-Verband werde rund jedes fünfte Reh auf der Straße “erlegt”.

Rot- und Schwarzwild, Kaninchen und Füchse finden auf den abgeernteten Wäldern nicht mehr genügend Schutz und flüchten in die Wälder. Dabei müssen sie oft Straßen überqueren. Außerdem tummeln sie sich vermehrt an Alleen, um sich mit Kastanien, Eicheln oder Fallobst einen Vorrat für den Winter anzufressen.

Für die Autofahrer bedeutet das in den kommenden Wochen vor allem in der Dämmerung besonders vorsichtig an Wald und Feld vorbeizufahren. Es gilt die Faustregel: Wo ein Wald, da ein Reh. Wichtig ist die Geschwindigkeit zu reduzieren und allzeit bremsbereit zu sein. Vor allem auf Straßen mit Wildwechselschildern ist Obacht geboten, aber eben nicht nur dort.

Kommt es doch zum Zusammenprall, – Verkehrsexperten raten übrigens dazu, eher einen gebremsten Crash in Kauf zu nehmen, als ein Ausweichmanöver zu versuchen – muss die Polizei verständigt werden. Auch aus versicherungstechnischen Gründen, denn die Kasko zahlt nur, wenn eine Bescheinung der Polizei oder des Jagdpächters vorliegt.

Foto: ADAC

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