Am 31. Oktober wird Halloween gefeiert. Seit den 90er Jahren ist dies auch in Deutschland ein wichtiges Datum. Irische Auswanderer hatten den Brauch in die USA gebracht, von wo er wieder nach Europa kam. Halloween geht auf das keltische Fest Samhain zurück, das bereits vor 2500 Jahren gefeiert wurde. Mit ihm verabschiedeten die Kelten den Sommer.
Doch an diese Tradition denken heute nur wenige. Zu den Symbolen von Halloween gehört Jack O’Lantern, die ausgehöhlte Kürbislaterne mit der Fratze. Sie geht auf die Legende um den geizigen irischen Hufschmied Jack zurück. Der saß in einer Kneipe, als der Teufel neben ihm erschien und ihn holen wollte. Jack wollte vom Teufel noch einen letzten Drink. Um zu bezahlen, verwandelte der sich in eine Münze. Jack packte die schnell in seinen Geldbeutel, in dem auch ein Kreuz war. Der Teufel war gefangen.
Jack ließ ihn gegen das Versprechen frei, zehn Jahre in Ruhe gelassen zu werden. Zehn Jahre später dealte er erneut mit dem Teufel, der seine Seele nun für immer in Ruhe lassen sollte. Als Jack starb, wurde er an der Himmelspforte abgewiesen. Doch auch in der Hölle fand er keinen Einlass, der Teufel hatte ja sein Versprechen gegeben. So muss Jack zwischen den Welten ruhelos in der Dunkelheit hin- und herwandern. Aus Mitleid hat ihm der Teufel eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer gegeben, die ihm in einer ausgehöhlten Rübe als Laterne dient.
Und ich dachte immer, dass der Brauch aus den USA kommt. Naja, man lernt eben nie aus
Vampir, am Mittwoch, 31. Oktober 2007 um 10:07 Uhr
Wow … das ist ja eine spannende Geschichte. Hätte auch gedacht, das der brauch aus den USA kommt. Wo hast du die Story gefunden?
Tina, am Montag, 12. November 2007 um 15:48 Uhr
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