Sonntag, 16. September 2007

impressionismus.jpgWas haben Camper und Impressionisten gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig bis gar nichts. Aber wie bei großen Gemälden lohnt sich auch hier ein zweiter Blick. Werke wie Monets “Terrasse von Saint Adresse” oder Manets “Frühstück im Grünen” sowie viele weitere Bilder zeigen eine große Naturverbundenheit, die auch den Camper auszeichnet. Seelenverwandtschaft hin oder her, die mit dem Titel “Die schönsten Franzosen kommen aus New York” versehene Gastausstallung des New Yorker Metropolitan Museum of Art ist einen Besuch wert. Sie ist noch bis zum 7. Oktober in der Neuen Nationalgalerie Berlin zu bewundern.

Die Maler des Impressionismus versuchten einen Gegenstand in seiner augenblicklichen zufälligen Erscheinungsform zu erfassen statt in seiner inhaltlichen Bedeutung. Besonders eindrücklich sind die Landschaftsbilder, die zumeist auch in freier Natur, en plein air, und nicht im Atelier entstanden. Claude Monets Bild “Impression, soleil levant”, das einen Hafen in Morgenstimmung zeigt, gab der Bewegung 1872 ihren Namen. Weitere Vertreter dieser Stilrichtung sind Cézanne, Gauguin und van Gogh.

Im New Yorker Museum ist die umfangreichste Ausstellung französischer Kunst außerhalb Frankreichs zu sehen. Wegen Renovierungs- und Einrichtungsarbeiten muss eine große Anzahl dieser Schätze verliehen werden. So können rund 150 Spitzenwerke der bedeutendsten Künstler des vorvergangenen Jahrhunderts in Berlin gezeigt werden. Ein Café mit vielen französischen Spezialitäten sorgt zudem für “Savoir vivre”.

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