Nach der Erweiterung der europäischen Union um zahlreiche Staaten Osteuropas hat sich in den vergangenen Jahren der Caravaningtourismus in den Beitrittsländern enorm entwickelt. Nicht nur als Touristische Destinationen profitieren die neuen EU-Mitglieder von ihrer Zugehörigkeit zur Europäischen Union. Auch die Zulassungen von Freizeitfahrzeugen in den osteuropäischen Märkten zeigen erstmals nennenswerte Stückzahlen und starkes Wachstum. Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Tourismusforschung an der Universität München, dwif und die European Caravan Federation, ECF haben die neuen Märkte erstmals näher untersucht.
Das dwif errechnete für die Länder Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien und Rumänien insgesamt 18,75 Millionen Übernachtungen auf rund 1.300 Campingplätzen. Aus diesen Übernachtungen sowie den touristischen Ausgaben am Urlaubsort ergibt sich ein Umsatz von 600 Millionen Euro der in diesen Ländern durch Camping- und Caravaningtourismus generiert wird.
In den osteuropäischen Ländern selbst steigt allmählich auch das Interesse an Caravaning. Dies zeigen die Exportstatistiken der European Caravan Federation. Immerhin 2.524 Freizeitfahrzeuge wurden im Jahr 2007 nach Ost- und Südosteuropa exportiert. Damit stieg der Export in diese Region um rund 32 Prozent.
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