Die milden Temperaturen im Sommer und Winter des vergangenen Jahres haben den Gelben Engeln des ADAC erstmals seit Jahren wieder weniger Einsätz beschert. Die Zahl der Pannenhilfen sank im vergangenen Jahr um rund zwei Prozent auf 3,81 Millionen. Damit rückten die Helfer des ADAC und ihre Straßendienstpartner über 10.400-mal am Tag aus. Der Statistik zufolge geht beim ADAC alle 8,3 Sekunden ein Hilferuf ein.
Die Erfolgsquote der Pannenhelfer bleibt nach wie vor beeindruckend. In 83,5 Prozent aller Fälle konnten die liegengebliebenen Autos wieder flottgemacht werden. Am meisten Arbeit hatten die Straßenwachtfahrer am 21. Dezember. Kälte, Eis und Schnee sorgten an diesem Tag für 17.549 Einsätze.
Entladene oder defekte Batterien waren mit über 30 Prozent erneut die häufigste Einsatzursache. 859.440-mal mussten die Helfer aus diesem Grund ausrücken. Auf Platz zwei folgten 128.738 Reifenschäden, das entsprach fünf Prozent. Den dritten Platz belegten mit 4,3 Prozent die 108.209 defekten Generatoren. 38.419 Pechvögeln ging der Sprit aus. Es hätten 38.420 sein können, doch für mich war der Weg zur nächsten Tankstelle kurz genug.
Foto: ADAC