Unter seinem neuen General-Intendanten Hans- Joachim Frey wagt sich das Theater Bremen buchstäblich auf Neuland: Auf einem 22 mal 32 Meter großen Ponton an der Waterfront führt das Theater in diesem Sommer Richard Wagners romantische Oper “Der fliegende Holländer” auf. Für die Open-air Aufführung mit den Bremer Philharmonikern und hochkarätigen internationalen Gastsängern liefert die schöne Weserlage die ideale Kulisse. Die Stufen, die am Ende der Waterfront Promenade zum Wasser hinunterführen, werden bestuhlt und durch eine Tribüne ergänzt. Insgesamt werden so 2500 Sitzplätze entstehen.
Gegenüber dem auch als Location in Betracht gezogenen Europahafen hat die Waterfront den Vorteil, dass die Bühne bei jedem Tidenstand optimal zu sehen ist. Außerdem sind sowohl das maritime Flair der Location als auch Verkehrsanbindung und Parkplatzsituation optimal.
Durch einen Fluch gebannt, muss der Fliegende Holländer mit seinem Geisterschiff als Untoter die Meere befahren. Nur die bedingungslose Liebe einer Frau, die ihm ewige Treue schwört, kann ihn von dem Fluch befreien und ihn Frieden finden lassen. Dazu darf der Fliegende Holländer alle sieben Jahre für kurze Zeit an Land. Bei einem solchen Landgang begegnet er dem Kapitän Daland. Dessen Tochter Senta schwärmt auf unheimliche Weise für das Bild eines vor langer Zeit verfluchten, verschollenen Seefahrers. Angesichts der Schätze des Holländers ist Daland gerne bereit, einer Hochzeit von Senta und dem Fliegenden Holländer zuzustimmen. Die hat sich allerdings bereits dem Jäger Erik versprochen. Kann sie den Fliegenden Holländer von seinem Fluch erlösen? Die Antwort darauf gibt es in Bremen.
Foto: Theater Bremen