Er ist bei weitem nicht so luxuriös wie etwa der Dethleff Megaron. Will er auch gar nicht sein. Der QEK Junior hat trotzdem seine treue Anhängerschar. Und das obwohl (oder gerade weil) er seit 1990 nicht mehr gebaut wird. Während er früher auf den Straßen und Campingplätzen der DDR unterwegs war, ist er heute in ganz Deutschland zu Hause.
Die Abkürzung steht für Qualitäts- und Edelstahlkombinat. Im Stammwerk Hennigsdorf wurde der Wohnwagen Anfang der 70er Jahre entwickelt und in Kooperation dreier Werke des Kombinats gefertigt. Ursprünglich für drei- bis vierköpfige Familien gedacht, sind mittlerweile zumeist zwei Personen mit dem Junior unterwegs.
Denn er ist nicht gerade groß. Seine Maße von knapp vier Metern Länge, rund zwei Metern Breite und zwei Metern Höhe erlauben es allerdings, dass er in einer herkömmlichen Garage Platz findet. Eine angemessene Stehhöhe ermöglichen zudem das Hubdach und eine Vertiefung vor der Küchenzeile.
Wie groß immer noch die Anhängerschaft des Gefährts ist, davon kann man sich beim Abcampen der QEK-Wohnwagen-Freunde vom 21. bis 23. September überzeugen. Es findet auf dem Campingplatz Leipzig Auensee statt. Die Veranstalter haben zwar kein festes Programm, versprechen aber gemütliche Runden, gute Laune, Frohsinn und viele Fachsimpeleien.
Foto: qek-wohnwagen.de