Sie sollen in diesem Sommer besonders aggressiv sein, Allergien auslösen wie nie zuvor und glaubt man den Biologen, haben sie für das kommende Wochenende einen besonders großen Angriff geplant: Mücken.
Ihr piepsiges Summen gehört zu den unangenehmen Seiten des Sommers. Von den Stichen und dem nachfolgenden Juckreiz mal ganz abgesehen. Das feuchte warme Wetter in diesen Tagen hat sie sich noch schneller als sonst vermehren lassen. Vögel und Frösche freuen sich über die leckere Mahlzeit. Nur dem Menschen nutzen sie wenig. Er greift zu Gegenmitteln.
Da gibt es allgemein gesprochen zwei Varianten. Die harte und die sanfte Tour. Um den gemütlichen Sommerabend auf dem Campingplatz, dem Balkon oder der Terrasse nicht zu zerstören, werden allerlei Duftlampen oder -kerzen angezündet. Doch sie halten nicht, was die Werbung verspricht. Auch die Mücken lieben diese abendliche Romantik, gesellen sich dazu und nehmen die eine oder andere Portion Blut.
Fliegenklatschen und ähnliche Schlaginstrumente sind zwar recht effektiv, hinterlassen allerdings blöde Flecken an Wand und Kleidung. Die einzig effektive Methode scheint die chemische Keule zu sein. Das ergab zumindest eine Untersuchung der Stiftung Warentest von 25 Mitteln gegen Mücken. Der Klassiker Autan ging dabei als Sieger hervor. Bayrepel, DEET und Anti Brumm bekamen ebenfalls gute Noten. Die Stiftung stellte ebenfalls fest, dass Mückenpiepser ebenso unwirksam sind wie Anti-Mücken-Pflaster.
Alle Mückengeplagten mag trösten, dass auch Promis nicht vor den lästigen Fliegern gefeiht sind. So wurden jüngst beim BMW Sailing Cup auf dem Berliner Wannsee unter anderem Schauspielerin Anna Loos und Schlagersänger Patrick Lindner attackiert. Auch an Bord der “La Paloma” fanden sich aber genügend Sprühflaschen mit effektivem Inhalt.