Der ADAC begrüßt es, dass die Politik überzeugt werden konnte, die Einführung des umstrittenen Kraftstoffes E10 zu stoppen. “Damit”, so ADAC-Präsident Peter Meyer, “werden eine weitere Verteuerung der Mobilität für Millionen von Autofahrern sowie mögliche Motorschäden an vielen Fahrzeugen vermieden. Jetzt sollten sich Politik, Automobilhersteller und Mineralölwirtschaft an einen Tisch setzen und eine vernünftige Strategie zur weiteren Senkung der CO2-Belastung entwerfen.”
Grundsätzlich befürwortet auch der ADAC eine Nutzung von Biosprit, solange sichergestellt ist, dass dieser ökologisch verträglich und mit Blick auf eine verantwortungsvolle Umweltpolitik erzeugt wurde. Darüber hinaus müsste eine solche Maßnahme finanziell gefördert werden, damit sie für den Autofahrer kostenneutral bleibt.
Aber auch der Autofahrer selbst kann durch umweltbewusste und Sprit sparende Fahrweise zur Reduzierung von CO2 beitragen. Die Automobilhersteller sollten die Entwicklung verbrauchsgünstiger Fahrzeuge weiter vorantreiben. Damit ließe sich ebenfalls ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz leisten.