Der optimale Sonnenschutz duftet nach Kokosnuss. Finde ich jedenfalls. Und damit stehe ich sicherlich nicht allein da. Sich allein mit der Sonnenmilch in die Karibik versetzt zu fühlen, auch wenn man gerade einen trüben Sommertag am Timmendorfer Strand verlebt, ist schon herrlich. Aber was meinen eigentlich die Experten zum besten Schutz vor bösen Strahlen?
In erster Linie sind die Fachleute für Sonnenanbeter Spielverderber. Sie empfehlen dichte Kleidung und dann auch noch in kräftigen Farbe, statt in sommerlichem Weiß oder Pastell. Und wenn schon entblättern, dann am besten im Schatten. Da sich aber auch die Sonnologen menschenleere Strände nicht vorstellen können, lenken sie ein.
Morgens und abends raten Hautärzte zu Sonnenschutzfaktor 10 bis 15 und tagsüber zu 25 bis 30. Die Wirkung setzt nach etwa einer halben Stunde ein. Ein noch höherer Faktor ist übrigens nur wenig effektiver. Allerdings warnen die Dermatologen auch mit Schutz vor exzessiven Sonnenbädern. Als Faustregel für die Dauer gilt 10 Minuten mal Schutzfaktor. Über Kokos äußern sich die Experten komischerweise nicht.