Dienstag, 9. Dezember 2008

Autofahrer müssen sich 2009 auf zahlreiche Neuerungen einstellen. Die wichtigste ist nach Ansicht des ADAC der neue Bußgeldkatalog, der zum 1. Februar in Kraft treten soll. Vor allem Rasen, Drängeln sowie Alkohol- und Drogenfahrten werden dann deutlich teurer. Schon am 19. Januar kommt mit dem neuen Führerscheinrecht das endgültige Aus für den Führerscheintourismus:

Ausländische Fahrerlaubnisse gelten dann nicht mehr, wenn zuvor der deutsche Führerschein entzogen wurde. Wann die geplanten Änderungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) wirksam werden, ist noch offen. Das sind die Themen: weitere Parkerleichterungen für Schwerbehinderte, Lkw-Überholverbot bei schlechtem Wetter, Reduzierung der Verkehrszeichen und neue Regeln für Inlineskater und Segwayfahrer.

Beim Diesel wird der Bioanteil von fünf Volumenprozent auf sieben erhöht. Experten gehen davon aus, dass dieser B7 genannte Kraftstoff keine negativen Auswirkungen auf den Motor hat. Die ebenfalls im nächsten Jahr umzusetzende EU-Richtlinie ECE R117 verlangt, dass Neureifen deutlich leiser werden.

Bei Kfz mit On-board-Diagnosesystemen ab Erstzulassung 2006 wird die Abgasuntersuchung (AU) mit der Hauptuntersuchung (HU§29) zusammengelegt. Ab Erstzulassung April 2006 wird bei der HU zusätzlich die Elektronik überprüft.

Auch der Verbraucherschutz wird nach Meinung des ADAC 2009 gestärkt: Künftig gelten die Vorschriften der Verbraucherkreditrichtlinie für alle Formen der Finanzierung, also auch für das Leasing. Damit muss der Vertragsinhalt bei Finanzierungsleasingverträgen genauso klar und umfangreich formuliert sein wie bei reinen Darlehensverträgen.

Die Umsetzung des EU-Rahmenbeschlusses zur gegenseitigen Anerkennung und Vollstreckung von Geldsanktionen in Deutschland war ursprünglich für 2009 vorgesehen. Derzeit ist allerdings immer noch kein konkreter Umsetzungstermin bekannt. Der ADAC rät: auf Urlaubsreisen trotzdem die Verkehrsregeln des Gastlandes beachten.

Ab Dezember 2009 gilt in der EU bei grenzüberschreitenden Verträgen das Recht des Landes, in dem der Verbraucher seinen Sitz hat. Schon deutlich früher, am 11. Januar 2009 tritt die sogenannte Rom-II-Verordnung (eine EU-Verordnung) in Kraft. Sie regelt, welches Recht bei der Abwicklung von Verkehrsunfällen im Ausland gilt. Hier hat man sich auf einen Kompromiss geeinigt, der vorsieht, dass im Wesentlichen das Recht des Staates zur Anwendung kommen soll, in dem der Schaden eingetreten ist.

Turnusgemäß werden in Italien die Bußgelder zum Jahresanfang dem aktuellen italienischen Lebenshaltungskostenindex angepasst. Die durchschnittliche Erhöhung beträgt rund vier Prozent. Die Schweiz tritt als 25. Staat dem sogenannten Schengener Abkommen bei. Damit entfallen die Ausweiskontrollen an den Grenzen.

Foto: Gerd Altmann/Pixelio



Montag, 8. Dezember 2008

Das bevorstehende Wochenende wird nach Einschätzung des Auto Club Europa (ACE) das verkehrsreichste im Advent 2008 werden. Bereits am Freitagnachmittag und den ganzen Samstag werden Weihnachtsgeschenkkäufer die Geschäftszentren der Innenstädten und Shoppingmalls auf der grünen Wiese stürmen. Damit sindStaus in Richtung Innenstädte vorprogrammiert. Rund um die gut besuchten Advents- und Weihnachtsmärkte herrsche wieder Parkplatzmangel. Wer dann wegen Falschparkens abgeschleppt werde, müsse sowohl mit Verwarnungs- oder Bußgeld, aber auch mit happigen Abschleppkosten rechnen.

Stark befahren sein dürften die Autobahnstrecken in die Wintersportgebiete: Die für die Jahreszeit ungewöhnlich gute Schneesituation hat laut ACE viele Liftbetreiber veranlasst, ihre Skigebiete früher zu öffnen. Hier ist in den Morgenstunden und spät abends mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Auf folgenden Strecken rechnet der ACE mit erhöhtem Reiseverkehr auf den Autobahnen:

  • A1 Richtung Hamburg + Richtung Köln
  • A2 Richtung Hannover + Richtung Dortmund
  • A3 Richtung Nürnberg + Richtung Köln
  • A4 Richtung Aachen + Richtung Görlitz
  • A6 Richtung Nürnberg + Richtung Heilbronn
  • A7 Richtung Kempten + Richtung Hannover
  • A7 Grenztunnel Füssen bis 05.12.2008 gesperrt, örtliche Umleitung vorhanden
  • A8 Richtung Salzburg + Richtung Karlsruhe


Sonntag, 7. Dezember 2008

Eine meiner ersten Touren, nachdem die Grenzen offen waren, uternahm ich nach Dresden. Auf dem dortigen Striezelmarkt, so heißt der Weihnachtsmarkt in Elbflorenz, wollte ich den echten Dresdner Christstollen besorgen. Und er war ein wahrer Genuss, nicht zu vergleichen mit dem, was in den Supermarktregalen außerhalb der sächsischen Landeshauptstadt zu bekommen ist. Und nicht nur deswegen lohnt der Besuch eines der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Seit mehr als einem halben Jahrtausend ist in der sächsischen Landeshauptstadt der Markt beheimatet, der zu den ältesten deutschen Weihnachtsmärkten zählt. Bereits im 15. Jahrhundert ist er in Verbindung mit christlichen Bräuchen zum Heiligen Abend entstanden. Sein Ursprung geht auf ein landesherrliches Privileg von 1434 zurück. Der Striezel gab dem Markt im ausgehenden Mittelalter seinen Namen und hat seinen Fortbestand im echten Dresdner Christstollen.

Bis heute ungebrochen an Beliebtheit sind die traditionell an den Marktständen erhältlichen Erzeugnisse sächsischer Volkskunst: Blaudruck und Keramik aus der Lausitz, Korbwaren und Plauener Spitzen sowie Schnitzereien und gedrechselte Waren aus dem Erzgebirge. Ebenso begehrt sind die bis heute aus Papier gefertigten Herrnhuter Sterne aus der Lausitz, die unzählige Wohnungen, Kirchen und Straßen in der Advents- und Weihnachtszeit schmücken, Licht spenden und symbolisch auf den Stern von Bethlehem hinweisen. Das Angebot runden mundgeblasener Baumschmuck aus der thüringischen Glasbläserstadt Lauscha und kulinarische sächsische Köstlichkeiten ab.

Ein Höhepunkt des Striezelmarktes ist das Stollenfest: Ein rund vier Tonnen schwerer Riesenstollen zieht vom Zwinger über Semperoper, Hofkirche und Frauenkirche bis zum Striezelmarkt. Das Backwerk wird begleitet von historischen Figuren und den Bäckern und Konditoren des Stollenschutzverbandes. Auf dem Striezelmarkt wird unter Schirmherrschaft des Stollenmädchens der Stollen mit dem »Dresdner Stollenmesser« angeschnitten und anschließend an die Besucher des Festes verkauft.

An zentraler Stelle des Striezelmarktes dreht sich die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide. Mit ihrer respektablen Höhe von 14,61 Meter und den 42 Figuren schaffte sie den Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde. Beim alljährlichen Pyramidenfest bieten Chöre, Gesangsgruppen und Solisten weihnachtliche Vokalmusik dar und wetteifern um die Preise in Form von Pyramiden aus dem Erzgebirge.

Foto: Marco Barnebeck/Pixelio



Freitag, 5. Dezember 2008

Das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen “über Land” dürfte sich am kommenden Wochenende meist in Grenzen halten. Doch rund um die Ballungszentren ist morgens und abends mit außergewöhnlich dichtem Verkehr und Behinderungen zu rechnen, prognostiziert der Auto Club Europa (ACE). In seinem aktuellen Verkehrslagebericht begründet der Club dies mit dem Weihnachtsgeschäft und “neuen Pendlerströmen” zu den Christkindl-Märkten.

Sie erwiesen sich als wahre Besuchermagneten, aber auch als verkehrstechnisches Nadelöhr und als eine “Falle für Parksünder”. Wegen Parkplatzknappheit in den Zentren stellten Autofahrer ihre Wagen nicht selten vorschriftswidrig ab. Solche Fahrzeuge würden dann schnell gebührenpflichtig abgeschleppt, warnt der ACE. Auch gebe es rund um Weihnachtsmärkte mehr Verkehrskontrollen, um Punsch- und Glühweinkonsumenten hinterm Steuer an der Weiterfahrt zu hindern.

Lediglich auf folgenden Autobahnstrecken rechnet der ACE mit erhöhtem Reiseverkehr:

  • A1 Richtung Hamburg + Richtung Köln
  • A2 Richtung Hannover + Richtung Dortmund
  • A3 Richtung Nürnberg + Richtung Köln
  • A4 Richtung Aachen + Richtung Görlitz
  • A6 Richtung Nürnberg + Richtung Heilbronn
  • A7 Richtung Kempten + Richtung Hannover
  • A7 Grenztunnel Füssen bis 05.12.2008 gesperrt, örtliche Umleitung vorhanden
  • A8 Richtung Salzburg + Richtung Karlsruhe

Foto: Gabi Schoenemann/Pixelio



Mittwoch, 3. Dezember 2008

Der Monat November hat den Autofahrern bei den Kraftstoffpreisen das mit Abstand niedrigste Niveau des Jahres beschert. Wie die bundesweite ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise an Marken- und freien Tankstellen ergab, kostete Superbenzin im Monatsmittel 1,203 Euro je Liter. Im Juni 2008, dem teuersten Monat aller Zeiten, lag der Preis für einen Liter Ottokraftstoff noch fast 32 Cent höher. Ganz ähnlich die Entwicklung bei Diesel. Zahlten die Autofahrer im Juni noch durchschnittlich 1,488 Euro je Liter, lag der Novemberpreis mit 1,190 Euro um fast 30 Cent darunter.

Am deutlichsten wird das Ausmaß des Preisrückgangs, wenn man die teuersten und die günstigsten Tage nebeneinander stellt. Mit 1,145 Euro landete der Preis für einen Liter Super am 24. November 2008 auf dem niedrigsten Stand des Jahres. Der Jahreshöchststand vom 5. Juli 2008 wurde damit um 44 Cent unterschritten. Billiger als am 24.November war Super laut ADAC zuletzt am 27. Mai 2005, als ein Liter mit 1,141 Euro zu Buche schlug.

Der letzte Novembertag war zugleich auch der günstigste Dieseltag des Jahres. Im Durchschnitt bezahlten die Autofahrer 1,128 Euro, darunter lag der Literpreis zum letzten Mal mit 1,122 Euro am 27. August 2007.

Wie der ADAC mitteilt, wird vor allem Diesel trotz des aktuellen erfreulichen Rückgangs im Jahresverlauf 2008 deutlich teurer sein als in den Vorjahren. So lag der Durchschnittspreis für den Selbstzündersprit im Jahr 2006 bei 1,109 Euro und im vergangenen Jahr bei 1,160 Euro. Den November mit eingeschlossen sprangen die Dieselpreise in diesem Jahr um knapp 19 Cent auf 1,348 Euro.

Foto: ADAC



Dienstag, 2. Dezember 2008

Das Eifel-Camp lockt in der Weihnachtszeit mit einem speziellen Arrangement. Caravaner und Wohnmobilisten sollen so ruhige und besinnliche Weihnachtstage sowie einen gemütlichen Jahreswechsel in der Eifel und das noch zu einem besonders günstigen Preis genießen können. Und das Beste: eine Flasche Glühwein ist inklusive.

In der Zeit vom 19. Dezember bis zum 11. Januar werden sieben zusammenhängende Übernachtungen auf den Standardplätzen mit Stromanschluss vor und hinter der Schranke zu 116 Euro, Komfortplätze, rund 130 Quadratmeter mit Strom-, Antennen-, Wasser-, Abwasseranschluss inklusive Toilettenausguss am Platz, frostsichere Säule, inklusive Wasser- und Abwassergebühren zu 145 Euro und Luxusplätze, rund 200 Quadratmeter, jeweils mit eigenem Bad (barrierefrei) und eigener Küche direkt am Platz für 268 Euro angeboten.

Der Pauschalpreis bezieht sich auf einen Touristikstellplatz (Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil) inklusive Warmdusche, allen Stellplatz- und Personengebühren (maximal 4 Personen), Hundegebühr und Müllgebühren (zuzüglich Strom-, Wasser- und Abwasserkosten, außer Komfortplätze)

Foto: Eifel-Camp



Dienstag, 2. Dezember 2008

Übung macht den Meister, das gilt auch für Mobilurlauber. Das von Bürstner angebotene Fahrsicherheitstraining für Reisemobilisten und Caravaner fand auch in diesem Jahr wieder großen Anklang. Im Fahrsicherheitszentrum in Kempten/Allgäu zeigte sich schnell, wer sein Fahrzeug gut im Griff hat. Nach dem Seminar, das allen Teilnehmern auch großen Spaß gemacht hat, waren sich alle einig: So ein Fahrsicherheitstraining lohnt sich für jeden Camper, der gerne unterwegs ist. Und so lautete auch die Devise: “Grenzenlos wohlfühlen” – mit Sicherheit.

Wer diesmal nicht dabei sein konnte, hat im kommenden Jahr eine neue Chance. Im April wird wieder ein Sicherheitstraining angeboten. Es findet von Freitag, 17., bis Sonntag, 19. April, statt. Zur Teilnahme gehört neben dem Training auch ein Stellplatz mit Stromanschluss, Ver- und Entsorgung, zwei Mal Brötchenservice, ein Mittagessen sowie zwei Abendessen.

Anmeldungen werden von Petra Krauss vom Kundenservice/Fahrsicherheitstraining unter (07851) 8 56 81 entgegen genommen. Sie hält auch weitere Informationen parat.

Foto: Bürstner



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