Sonntag, 30. November 2008

knaustabbert-logo1Jetzt wurde ein Restrukturierungskonzept für die insolvente Knaus-Tabbert-Gruppe vorgelegt, das nicht nur den Erhalt der drei Produktionsstandorte mit 1260 Arbeitsplätzen vorsieht, sondern auch die Lieferung von Ersatzteilen und Bestandsfahrzeugen zu Sonderkonditionen an die Händler der Gruppe weiterhin sicherstellt. Für das Restrukturierungskonzept wurden umfangreiche betriebswirtschaftliche Auswertungen und Kostenrechnungen für jeden einzelnen Standort erstellt. Dazu analysierte das Expertenteam die jüngsten Marktentwicklungen und erstellte Prognosen über das künftige Absatzpotenzial. Aufgrund der zuletzt stark negativen Markttendenzen musste dabei von einer Redimensionierung und Anpassung der Produktionskapazitäten an allen Standorten ausgegangen werden.

Ziel ist es weiterhin, bis Mitte Dezember verbindliche Angebote zu erhalten, über die dann der Gläubigerausschuss entscheiden muss. “Wir wollen noch vor Weihnachten Klarheit darüber haben, ob und in welcher Form Knaus Tabbert fortgeführt werden kann”, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé. Bis Ende des Jahres erhalten die mehr als 1.100 Arbeitnehmer an den deutschen Standorten der Knaus Tabbert Group noch Insolvenzgeld. Derzeit ruht die Produktion. Sie soll jedoch ab Februar 2009 wieder aufgenommen werden, wenn eine Fortführungslösung zu Stande kommt. Die Knaus Tabbert Händler werden jedoch weiterhin mit Bestandsfahrzeugen zu Sonderkonditionen beliefert.

Das von einem Expertenteam unter Regie von Jaffé und unter Beteiligung der Unternehmensberatung Roland Berger ausgearbeitete Konzept geht von der Fortführung aller drei Produktionsstandorte aus. Demnach könnten nach dem Einstieg eines Investors an den Standorten Jandelsbrunn, Mottgers und Nagyoroszi (Ungarn) im neuen Jahr insgesamt etwa 1260 von derzeit rund 1600 Arbeitsplätzen erhalten werden. Mittelfristig wäre unter den Prämissen des Restrukturierungskonzepts sogar wieder die Schaffung weiterer Arbeitsplätze möglich. Das Restrukturierungskonzept dient als Basis für die Gespräche mit potenziellen Investoren. Es wird in den nächsten Tagen an die Interessenten übermittelt, die sich bislang im Rahmen des Investorenprozesses beim vorläufigen Insolvenzverwalter gemeldet haben.„Wir können derzeit noch nicht sagen, ob wir dieses Konzept auch wie geplant umsetzen können. Es steht und fällt damit, dass wir einen oder mehrere Investoren finden, die das mittragen. Derzeit liegen uns zwar mehrere indikative Angebote vor,jedoch noch kein verbindliches“, so Dr. Michael Jaffé zum aktuellen Stand des Verfahrens.

Um eine reibungslose Fortführung unter Wahrung der Interessen der Mitarbeiter wie der Gläubiger zu gewährleisten, soll der überwiegende Teil der Mitarbeiter zum 1. Januar 2009 in eine Transfergesellschaft überführt werden. Wird der Investorenprozess erfolgreich abgeschlossen und vom Investor Anfang Februar die Produktion wieder aufgenommen, würden nach dem Restrukturierungskonzept insgesamt rund 1260 Arbeitsplätze erhalten bleiben, davon 480 in Jandelsbrunn und 322 in Mottgers. Mitarbeiter und Betriebsrat sind über das Restrukturierungskonzept bereits informiert worden. Die Verhandlungen über die damit verbundenen Personalmaßnahmen sowie die Übernahme der Mitarbeiter in die Transfergesellschaft laufen und sollen in den nächsten Tagen abgeschlossen werden.

Grafik: Knaus Tabbert Group



Sonntag, 30. November 2008

nuernbergAuf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, verzaubert in jedem Jahr Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt, seine großen und kleinen Besucher. Wie stets wurde er am Freitag vor dem ersten Advent vom Nürnberger Christkind eröffnet. Bis zum Heiligen Abend werden wieder mehr als zwei Millionen Gäste erwartet. Etwa 180 Holzbuden mit rot-weißen Stoffdächern, von den Markthändlern liebevoll eingerichtet und dekoriert, stehen zur Adventszeit auf dem Hauptmarkt und geben dem Christkindlesmarkt den Beinamen “Städtlein aus Holz und Tuch”.

Die gut 200 Händler präsentieren ein bewusst traditionell gehaltenes Warenangebot: Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, Back- und Süßwaren, typische Weihnachtsartikel wie Rauschgoldengel, Krippen, Christbaumschmuck sowie Kerzen, Spielzeug und Kunstgewerbe. Beliebte Erinnerungsstücke oder Mitbringsel vom Christkindlesmarkt sind die “Nürnberger Zwetschgenmännle”, Figuren aus getrockneten Pflaumen. Für die Stärkung während des Marktbummels dürfen natürlich die berühmten Nürnberger Rostbratwürste und der Glühwein nicht fehlen.

Eine ganze Fülle von Angeboten und Programmen rund um den Christkindlesmarkt verwandelt Nürnberg im Dezember in eine Weihnachtsstadt. Der hübsche Markt, den Nürnbergs Partnerstädte in unmittelbarer Nachbarschaft des Christkindlesmarkts ausrichten, verbreitet internationales Flair. Die jüngsten Besucher kommen auf der Kinderweihnacht mit ihren historischen Karussells und beim Kulturprogramm im Sternenhaus auf ihre Kosten. Beim Lichterzug der Nürnberger Schulkinder wandern 2000 Mädchen und Jungen mit selbst gebastelten Laternen zum Burgberg, wo die Weihnachtsgeschichte in lebenden Bildern nachgestellt wird. Ausstellungen mit Krippen, Kunsthandwerk oder über weihnachtliche Bräuche, Fahrten mit der Postkutsche und die festlich beleuchtete Innenstadt lassen bei den Besuchern der Frankenmetropole feierliche Gefühle aufkommen. Nicht umsonst hat die Deutsche Zentrale für Tourismus Nürnberg den Titel “Weihnachtsstadt Nummer 1″ verliehen.



Mittwoch, 26. November 2008

taxiAuch ein Reisemobilist oder Caravanfahrer ist mal mit dem Taxi unterwegs. Deshalb finde ich die Studie, die der ADAC über Taxifahrer betrieben hat höchst interessant. Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, zumal viele Taxifahrer nicht aus Deutschland kommen, die Frage “Wo kommen Sie her?” zu viel interessanteren Gesprächen führt, als der Smalltalk übers Wetter oder die mehr oder weniger guten Geschäfte und das Trinkgeld. Probierts einfach mal.

Das deutsche Taxigewerbe ist besser als sein Ruf. Bei einem aktuellen ADAC-Test von 200 Taxifahrten in zehn deutschen Städten wurden 70 Prozent der Fahrten mit der Note ’gut’ oder ’sehr gut’ bewertet. Knapp 13 Prozent fielen durch, 16 Prozent erhielten von den Testern ein dürftiges ’ausreichend’. Testsieger wurde Nürnberg mit seinem Taxiangebot vor Leipzig und Köln, Verlierer ist Frankfurt. Pro Stadt waren fünf Routen vorgegeben. Jede Strecke wurde vier Mal befahren, zweimal bei Tag und zweimal nachts. Auf dem Prüfstand waren der Fahrer, das Fahrzeug sowie die Routentreue und der Tarif.

Wie der Test zeigt, steht und fällt jede Fahrt mit dem Taxifahrer. Fast jede fünfte Fahrt fiel wegen Defiziten der Fahrer durch. Minuspunkte erhielten Fahrer, wenn sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten, Umwege fuhren, bei Rot über die Ampel brausten oder in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung unterwegs waren. Mangelnde Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Deutschkenntnisse schlugen ebenso negativ zu Buche. Verbesserungsbedarf sahen die ADAC-Tester besonders in Frankfurt und Stuttgart, wo fast die Hälfte aller Fahrer mangelhafte oder sehr mangelhafte Wertungen einfuhren. So hatte in Frankfurt ein Drittel der Fahrer Sprachprobleme, jeder vierte nahm es mit den Verkehrsvorschriften nicht so genau und ebenso viele wichen vom rechten Weg ab. Anders beim Testsieger Nürnberg, wo die ADAC-Experten ausschließlich positive Noten vergeben konnten. Die dortigen Taxifahrer waren freundlich und hilfsbereit, sie beachteten am genauesten die Verkehrsregeln und kamen in puncto Routentreue nicht auf Abwege.

Insgesamt schloss die Kategorie Routentreue und Tarif im Test am besten ab. Nur 19 der 200 Fahrten gaben Anlass zur Kritik. Trauriges Schlusslicht ist beim Thema Umweg Berlin, wo eine Routenabweichungsquote von 45 Prozent ermittelt wurde. Für Fahrgäste oft nicht nachvollziehbar sind die unterschiedlichen Tarife in Deutschland. So zahlt man in München Zuschläge fürs Gepäck, in Köln und Berlin bei Kreditkartenzahlung. Der Preis für eine sieben Kilometer lange Route beträgt in Dresden 13,35 Euro, eine vergleichbare Strecke in Stuttgart kostet 17,55 Euro.

Damit alle Fahrer in Deutschland dieselben Voraussetzungen und Pflichten haben, fordert der ADAC, bundeseinheitliche Standards zu schaffen. Dazu gehört auch, dass die unterschiedlichen Tarife vereinfacht und angepasst werden  und  das Zahlen mit Kreditkarten durchgehend ermöglicht wird.

Grafik: ADAC



Dienstag, 25. November 2008

winterweltDer Winter hält so langsam Einzug in Deutschland und auch auf dem Potsdamer Platz in Berlin ist wieder die Winterwelt eingekehrt. Fester Bestandteil der Winterwelt am Potsdamer Platz sind Europas größte mobile Rodelbahn (12,4 Meter hoch und 70 Meter lang) und die große Eisbahn am Marlene-Dietrich-Platz (520 Quadratmeter).

Zahlreiche Stände mit österreichischen Leckerbissen sorgen für das leibliche Wohl. Und sowohl die Salzburger Schmankerl Hüttn als auch die Salzburger Stiegl Alm stehen wieder zum Feiern zur Verfügung. Insgesamt 150 Tonnen Schnee wurden angeliefert. Verantwortlich war allerdings nicht das Wetter, sondern die Skihalle in Senftenberg, von wo LKWs mit dem kühlen, kostbaren Gut nach Berlin geschickt wurden. Die Rodelbahn am Potsdamer Platz kommt ohne zusätzliche Kühlung aus. Drei bis vier Kubikmeter Schnee können für den laufenden Betrieb pro Tag vor Ort produziert werden.

Über 2,6 Millionen Besucher machten die Winterwelt im vergangenen Jahr zu ihrem “Wintersportzentrum“ im Herzen Berlins. Die 5. Winterwelt bleibt bis zum 4. Januar täglich von 10.00 bis 22 Uhr, an allen Samstagen bis 24 Uhr geöffnet.

Foto: PEEWEE



Montag, 24. November 2008

schwebebahnMit dem Transrapid hat es in Deutschland nicht geklappt, obwohl er doch nur “10 Minuten” vom Hauptbahnhof in München bis zum Flughafen Franz Josef Strauß gebraucht hätte. Eine andere originelle technische Innovation besteht schon seit über 100 Jahren – die Wuppertaler Schwebebahn. Diese quicklebendige Bahn präsentiert sich nicht nur als Wahrzeichen und Denkmal, sondern auch seit der Einweihung im Jahr 1900 als ein für Wuppertal unentbehrliches Verkehrsmittel. 75.000 Fahrgäste schweben Tag für Tag mit ihr kreuzungsfrei durch die bergische Großstadt. Eis und Schnee stören sie wenig.
 
Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern dauert die luftige Fahrt von Endstation zu Endstation knapp 35 Minuten. Insgesamt gibt es an der 13,3 Kilometer langen Strecke 20 Bahnhöfe – vom Jugendstil-Bahnhof Werther Brücke bis zur supermodernen, erst 1999 eröffneten Glaskonstruktion Kluse. Auch die Schwebebahn, die sich “wie ein stahlharter Drachen mit vielen Bahnhofsköpfen und sprühenden Augen über den Fluss legt und wendet” (so die Dichterin Else Lasker-Schüler, bekannteste Tochter der Stadt) war für die Wuppertaler keine Liebe auf den ersten Blick:

Aufgebrachte Bürger schrien Zeter und Mordio, als die traditionsreichen Schwesterstädte Barmen und Elberfeld – erst viel später (1929) schlossen sie sich mit weiteren Gemeinden zur Großstadt Wuppertal zusammen – um die Jahrhundertwende grünes Licht für den Bau des “Tausendfüßlers” gaben. Allen Unkenrufen zum Trotz entpuppte sich die Schwebebahn sehr bald als Lieblingskind der Wuppertaler und Touristen-Attraktion Nummer eins.

Ein nostalgisches Schwebevergnügen verspricht die Fahrt mit dem leuchtend roten “Kaiser-wagen” – so genannt, weil einst Kaiser Wilhelm II. mitsamt seiner Gemahlin Auguste Viktoria darin durchs Wupper-Tal schwebte. Am 24. Oktober 1900 schwebten die Majestäten höchstselbst auf kaiserlicher Probefahrt von Elberfeld nach Vohwinkel. “Ruhig und sicher glitt der Wagen mit seiner theueren Last auf dem vielfach gewundenen Schienenwege dahin – und ihre Majestäten jeruhten mehrmals (!) huldvoll und jnädigst Jrüße nach unten an die treuen Unterthanen zu senden…”

Das schöne alte Vehikel wurde generalüberholt und stilecht restauriert: Mit plüschgepolsterten Sitzen, goldfarbenen Deko-Stoffen vor den Fenstern, nostalgischen Lampen und einer Jugendstil-Ornamentscheibe, die die Abteile der ersten und zweiten Klasse voneinander trennt. Dieser Wagen Nr. 5, Baujahr 1900, steht nicht etwa im Museum, sondern verkehrt planmäßig zu gemütlichen Kaffeefahrten, zum zünftigen Frühschoppen und zu stimmungsvollen Abendfahrten.

Foto: Stadt Wuppertal



Freitag, 21. November 2008

marzipanUrsprünglich wurde das Marzipan am Anfang des 18. Jahrhundert von Apothekern als Heilmittel hergestellt. Es gelangte über den Handelsplatz Venedig nach Europa und erreichte Spanien, Portugal und schließlich auch Lübeck. Durch den Anbau von Zuckerrohr konnte Europa reichlicher mit dem Zucker beliefert werden als zuvor. Zuckerbäcker übernahmen nun den Vertrieb des Marzipans, die aus den ehemals einfach geformten Marzipan-Broten kunstvolle Gebilde und von Hand modellierte Figuren zauberten. Jedoch nur diejenigen, die gleichbleibend qualitätsvolle Ware lieferten, konnten sich langfristig auf dem Markt behaupten, so das Haus Niederegger.

Im 2. Obergeschoss des Cafe Niederegger wird jeder Besucher auf eine lange und interessante Zeitreise geschickt, welche die Mandelspezialität in vielen Jahrhunderten von ihrem orientalischen Ursprung bis in die Hansestadt an der Trave zurückgelegt hat. Ein weiterer Anziehungspunkt im Marzipan-Salon sind die zwölf lebensgroßen Persönlichkeiten aus Marzipan: von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen über Thomas Mann bis hin zu Wolfgang Joop, allesamt Fans des berühmten Niederegger Marzipans.

Wer näheres zur Entstehungsgeschichte des Marzipans wissen möchte, ist im Marzipan-Salon gut aufgehoben. Ferner werden hier unter anderem auch die Firmengeschichte des Marzipan-Hauses Niederegger darstellt und ein wunderschöner Film über die Niederegger Marzipanproduktion gezeigt. Eine Modelliervorführung, wie Marzipanfiguren entstehen und mit kunstfertigen Handgriffen von unseren Konditoren “geschminkt” werden, d. h. mit Farbe zum Leben erwachen, wird ebenfalls angeboten.

Foto: Gisela Schlenzig/Pixelio



Freitag, 21. November 2008

schneepflugAngesichts der zu erwartenden winterlichen Straßenverhältnisse am Wochenende rät der ADAC zur besonderen Vorsicht. Beim ersten Wintereinbruch steigen laut Automobilclub die Pannenzahlen und die Zahl der Unfälle mit Blechschäden dramatisch an. Im letzten Jahr mussten die Gelben Engel des ADAC am 21. Dezember 2007 rund 18.000 Einsätze absolvieren. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben außerdem gezeigt, dass Autofahrer bei extremen Schneefällen oftmals stundenlang in ihren Fahrzeugen ausharren mussten, weil selbst die Räum- und Hilfsfahrzeuge nicht mehr weiter kamen. Folgende Tipps sollten jetzt unbedingt beachtet werden:

  • Bei winterlichen Bedingungen nur mit der entsprechenden Ausrüstung losfahren. Wer noch keine Winterreifen aufgezogen hat, sollte dies jetzt schleunigst nachholen. Kühlerflüssigkeit und Scheibenreinigungsanlage auf Frostschutz überprüfen.
  • Bei Startproblemen dringend die Leistungsstärke der Batterie testen, gegebenenfalls aufladen oder die altersschwache Stromquelle austauschen.
  • Bei längeren Fahrten und vorhergesagten starken Schneefällen nur mit vollem Tank starten und Zwangspausen einkalkulieren. Zur Notausrüstung gehören warme Decken, etwas Proviant, Getränke und Spielzeug für Kinder.
  • Räumfahrzeuge sollten auf Autobahnen nicht überholt werden. Die Gefahren bei einem solchen Manöver und beim Fahren auf ungeräumter Fahrbahn dürfen nicht unterschätzt werden.

Foto: Andi/Pixelio



Mittwoch, 19. November 2008

dethleffsfamilyDie Dethleffs Family Stiftung schickt auch in diesem Jahr wieder den Weihnachtsmann auf Tour – Er besucht Kinder, die die Weihnachtszeit im Krankenhaus verbringen oder in einem Kinderheim leben müssen  Pünktlich am Nikolaustag macht sich auch dieses Jahr der Weihnachtsmann mit seinem roten Weihnachtsmobil auf den Weg zu bedürftigen oder kranken Kindern.

Im vergangenen Jahr konnten sich knapp 400 Kinder in 17 Kindereinrichtungen über den Besuch des Weihnachtsmanns freuen. Abgesehen von den Geschenken für die Kinder und den Spendenschecks der Dethleffs Family Stiftung an die Kindereinrichtungen in Höhe von je 500 Euro, ist es – besonders für die kleinen Kinder – immer wieder eine Überraschung, den Weihnachtsmann in voller Größe zu sehen. Bereits zum vierten Mal engagiert sich das Familienunternehmen Ulmer Zeitarbeit für die Weihnachtsaktion der Dethleffs Family Stiftung und stellt den Weihnachtsmann kostenlos zur Verfügung. “Eine tolle Sache, denn für kranke Kinder kann man nicht genug tun”, so Armin Zeller, Juniorchef der Ulmer Zeitarbeit.

Der Weihnachtsmann hat in seinem Weihnachtsmobil natürlich auch ganz viele Geschenke und Süßigkeiten an Bord. Die Geschenke in Form von Modellautos wurden von den Firmen Fiat, Ford, Iveco, Mercedes und Renault gespendet und sind bei den Kindern heiß begehrt.

Foto: Dethleffs



Mittwoch, 19. November 2008

ecocampingKönig Ludwigs Märchenschlösser, Berge und Seen – Bayern ist ein Magnet für Touristen, die neben einer schönen Landschaft auch Gastlichkeit und Erholung suchen. Auf einigen Campingplätzen können Besucher jetzt noch mehr entdecken: 32 Betriebe erhielten im Rahmen des Bayerischen Campingtags in Bad Windsheim die Auszeichnung Ecocamping. Die ausgezeichneten Plätze haben sich für mehr Qualität, Umweltschutz und Sicherheit engagiert. Damit hat sich Bayern an die Spitze der Bundesländer gesetzt, wenn es um nachhaltigen Campingtourismus geht.

Von den 32 Betrieben erhielten acht Campingplätze die Auszeichnung zum ersten Mal. 24 wurden erneut ausgezeichnet, weil sie ein erweitertes integriertes System für Qualität, Umweltschutz und Sicherheit eingeführt haben. Was bedeutet dieser Schritt? “Bei dem integrierten Ansatz stehen Qualität und Sicherheit gleichberechtigt neben dem Umwelt- und Naturschutz”, erklärte Georg Spätling, Vorsitzender des Landesverbandes der Campingplatzunternehmer in Bayern, der das Projekt auf den Weg gebracht hatte. Konkret gehe es um mehr Gästekomfort, eine größere Zufriedenheit der Mitarbeiter und um eine Stärkung der Kompetenz in Sachen Sicherheit.

Finanziell gefördert hat dieses Projekt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Dessen Vertreter, Herbert Köpnick, sagte: “Ecocamping ist ein wertvoller Beitrag zum Umweltpakt Bayern.” Durch ihre freiwillige Umweltschutzleistung hätten sich die Campingunternehmer auch für dieses Bündnis qualifiziert – in Bad Windsheim bekamen sie entsprechende Urkunden. Der Umweltpakt Bayern will freiwillige Aktivitäten bayerischer Unternehmen fördern, um dem Ziel einer nachhaltigen Wirtschaftsweise näher zu kommen. Köpnick gilt als einer der Väter des Umweltpakts Bayern, der mittlerweile Nachahmer in vielen weiteren Bundesländern gefunden hat.



Dienstag, 18. November 2008

ikarus…so sang es Jürgen Hart in seinem Schlager “Sing mei Sachse sing”. Und an dieser Lebenseinstellung hat sich offenbar nichts geändert, wenn auch nicht unbedingt mit dem Ikarus-Reisebus aus den 60er Jahren Foto). Auch auf dem Gebiet des mobilen Reisens liegen die Sachsen weit vorn. In den fünf neuen Bundesländern wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres 2008 5,6 Prozent mehr Reisemobile zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Zugleich sank die Zulassung neuer Caravans um 4 Prozent. Auch in ihrer geographischen Verteilung entwickelten sich die Zulassungen von Caravans und Reisemobilen in Ostdeutschland sehr unterschiedlich.

Einbußen bei den Caravanzulassungen mussten Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen hinnehmen. In Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickelte sich der Caravanmarkt positiv. Bei den Reisemobilzulassungen mussten nur Brandenburg und Sachsen-Anhalt Einbußen hinnehmen. Zuwächse bei den Reisemobilzulassungen verzeichneten hingegen Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.  

2.030 Caravans und 1.570 Reisemobile wurden von Januar bis Oktober 2008 in Ostdeutschland zugelassen. Das zulassungsstärkste ostdeutsche Bundesland in beiden Fahrzeugkategorien ist nach wie vor Sachsen mit 579 Caravans und 489 Reisemobilen. Bei den Caravans folgen Thüringen mit 390 Neuzulassungen und Brandenburg mit 382 Neuzulassungen auf den Plätzen zwei und drei. Bei den Reisemobilen belegt Brandenburg mit 351 Neuzulassungen Platz zwei und Mecklenburg-Vorpommern mit 258 Neuzulassungen den dritten Platz.

Foto: Marco Barnebeck/Pixelio



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