Sonntag, 21. September 2008
Noch bis zum 5. Oktober können sich Oktoberfest-Fans und solche, die es werden wollen, auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren. Gestartet wurde die Wiesn mit dem berühmten Ausruf “O’zapft is!” des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude beim traditionellen Fassanstich, der am Samstag nur zwei Schläge in der Schottenhamel-Festhalle brauchte.
Seinen Ursprung fand das Oktoberfest 1810 in den Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I. von Bayern, und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach ihr ist auch das Festgelände mitten in der Stadt benannt: die Theresienwiese, von den Einheimischen liebevoll zur “Wiesn” verkürzt. 24 Oktoberfeste mussten bisher ausfallen – in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, wegen Cholera-Epidemien in den Jahren 1854 und 1873.
In diesem Jahr wird zum 175. Mal unterhalb der Bavaria wieder Lebenslust und Lebensfreude zu spüren sein, wenn es heißt, “Auf geht’s zur Wiesn!” Gefeiert wird dieses Jubiläum nicht, da München in diesem Jahr bereits seinen 850. Stadtgeburtstag mit zahlreichen Festivitäten und Bürgeraktionen begangen hat und im Jahr 2010 das große Jubiläum “200 Jahre Münchner Oktoberfest” ansteht.
Das Festgelände erstreckt sich in diesem Jahr als “Kleine Wiesn” über eine Fläche von 26 Hektar, da vbis 28. September auf dem Südteil der Theresioenwiese das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest stattfindet. 565 Betriebe wurden zugelassen, darunter 79 gastronomische Betriebe, 227 Schausteller, 307 städtische Verkaufseinrichtungen sowie mehrere Servicebetriebe (Elektroinstallation, Zeltbau, usw.). Insgesamt sind rund 12.000 Personen auf dem Oktoberfest beschäftigt. Viele weitere Informationen gibt es auf der Wiesn-Website.
Foto: Hans-Peter Reichartz/Pixelio
Donnerstag, 18. September 2008
Kurz nach dem Caravan Salon in Düsseldorf steht mit dem LMC-Salon in Warendorf (Lusada Sports-Halle, Splieterstr. 47) ein weiteres Highlight im LMC-Kalender 2008 vor der Tür. Die komplette neue Fahrzeugpalette der LMC Wohnwagen- und Reisemobilgeneration 2009 wird ausgestellt, ausführliche Beratung inklusive. Für alle, die den Caravan Salon verpasst haben, die Gelegenheit das nachzuholen.
LMC hat vieles zum Thema Wintercamping zu bieten. Fast alle Modelle sind optimal für den Winter auszurüsten. Täglich um 14 Uhr finden in den Produktionshallen in Sassenberg Betriebsbesichtigungen statt. Am Freitagabendsteigt die LMC-Party und das neue LMC-Hüpfmobil – schon ein Renner auf dem Caravan Salon – ist ein Hit für alle Kids. Anreise mit Wohnwagen oder Reisemobil erwünscht. Stellplätze gibt es direkt an der Halle. Und das LMC Gastronomie-Team freut sich die Besucher begrüßen zu können
Warendorf, mit mittelalterlichem Stadtkern liegt mitten im Radelpark Münsterland. Schöne Radtouren und Besichtigungen der Altstadt, des Westfälischen Landgestüts und des Deutschen Olympiade-Kommitees für Reiterei sind als Rahmenprogramm weitere Pluspunkte, die den LMC Salon zu einem lohnenden Ausflugsziel machen.
Foto: LMC
Mittwoch, 17. September 2008
Zur Geburtstagsparty hat der Colgate World Cup Sylt 2008 schon im Vorfeld sein schönstes Geschenk bekommen. Auf Deutschlands nördlichster Insel wird vom 26. September bis zum 5. Oktober nicht nur 25-jähriges Jubiläum, sondern auch das Saisonfinale der PWA World Tour gefeiert. Jetzt werden nicht nur die Sieger von Sylt, sondern alle Weltmeister im Waveriding, Freestyle und Slalom 42 von Windsurf-Legende Robby Naish auf Sylt geehrt.
Damit ist der Colgate World Cup Sylt als eine der größten Wassersport-Veranstaltungen weltweit endgültig im Windsurf-Olymp angekommen: Mit 105.000 Euro gibt es das höchste Preisgeld, das Event genießt als einziges der Weltserie den Super Grand Slam Status und ist jetzt auch das Finale und somit Schluss- und Höhepunkt der diesjährigen PWA World Tour.
Auch Franziska von Almsick ist ein Fan des Colgate World Cups Sylt. “Ich bin davon überzeugt, dass dieses große Event auch in den nächsten 25 Jahren viele neue Anhänger finden wird. Von meiner Seite kann ich nur sagen: Macht weiter so und alles Liebe und Gute“, wünscht die ehemalige Weltklasseschwimmerin den Machern vor dem Start des weltweit größten Windsurf-Events.
Wie in jedem Jahr wird der Colgate World Cup Sylt wieder von einer Party Week begleitet. Los geht es von 18 bis 22 Uhr mit der Open Hour im Veranstaltungszelt auf der Promenade am Brandenburger Strand. Zwei Floors und heiße Musik stimmen auf eine lange Nacht ein. An den Wochenenden lädt N-Joy erneut zur Nachtschicht in den Westerländer Bahnhof. Am 26./ 27. September und am 2./3./4. Oktober heißt es ab 22 Uhr: Einsteigen und Abtanzen. In der Bahnhofshalle wird bis in die frühen Morgenstunden gerockt.
Foto: Hoch Zwei/Michael Kunkel
Dienstag, 16. September 2008
Im Rahmen des Herbstfestes vom 3. bis zum 5. Oktober findet auf dem Camping Sulzbachtal in Sulzburg im Schwarzwald ein Casinoabend statt. Beim Roulette, beim Pokern, Black Jack oder beim Bingo können die Gäste ihr Glück herausfordern. Haus und Hof verspielen können die Urlauber an den Original-Tischen aber nicht, denn die Einsätze die zugelassen sind, haben eher symbolischen Wert.
Hier soll die Freude am Spielen im Vordergrund stehen. Ganz à la Las Vegas gibt es auch ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Musikkapellen und Show-Einlagen. Während Mama und Papa sich dem Glücksspiel hingeben, können die Kids auf Ponys reiten, wie damals im Wilden Westen.
Übrigens: Reservierung wird erbeten. Nähere Informationen gibt es unter (07634) 59 25 68 oder auf der Website.
Foto: Camping Sulzbachtal
Montag, 15. September 2008
Ob defekt oder weil das wartende Fahrzeug nicht erkannt wird – die Ampel ist rot und bleibt es auch. Selbst nach etlichen Minuten kommt immer noch kein grünes Licht. Der ADAC erklärt, wann das Fahren trotz Dauer-Rot rechtens und was dabei zu beachten ist.
Nach einer Entscheidung des OLG Hamm (Az: 2 Ss OWi 486/99) kann bei einer Ampel auf Dauer-Rot nur dann von einem Funktionsfehler ausgegangen werden, wenn das Rotlicht “wesentlich länger” als drei Minuten ununterbrochen leuchtet. Nur nach einer angemessenen Wartezeit darf die Kreuzung dann trotzdem überquert werden. Was allerdings “angemessen” ist, kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein, denn die Ampelschaltphasen können an vielbefahrenen Kreuzungen und an Hauptstraßen durchaus länger ausfallen. Daher empfiehlt der ADAC, eine Wartezeit von mindestens fünf Minuten einzuhalten bzw. mindestens zwei “normale” Schaltphasen abzuwarten.
Wer in einem derartigen Fall in die Kreuzung einfährt, muss besonders vorsichtig sein. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass eine Gefährdung des Querverkehrs völlig ausgeschlossen werden muss. Kommt es zu einem Unfall, wird dem Fahrer, der Dauer-Rot hatte, die volle Schuld auferlegt.
Bedarfsgesteuerte Ampeln schalten erst dann auf Grün, wenn sich ein Fahrzeug nähert. Bei diesen Ampelanlagen kann es manchmal vorkommen, dass die in die Fahrbahn eingelassenen Induktionsschleifen kleine Motorroller mangels Masse nicht erkennen und die Ampel daher nicht auf Grün umschaltet. Hier darf man dann entsprechend der oben beschriebenen Regeln auch bei Rot fahren.
Bei einem echten Defekt sind moderne Ampelanlagen so programmiert, dass für alle Verkehrsteilnehmer das gelbe Licht blinkt. In diesen Fällen gelten an Kreuzungen die vorhandene Beschilderung oder die Anweisungen der Polizei, falls diese den Verkehr regelt; ansonsten bleibt es beim Grundsatz “rechts vor links”.
Foto: Gabi Schoenemann/Pixelio
Sonntag, 14. September 2008
Die Touristik & Caravaning vom 19. bis 23. November ist die Top-Adresse für mobile Urlauber. Nach dem Caravansalon in Düsseldorf wird hier in Leipzig das Neueste präsentiert, was die führenden Hersteller zu bieten haben. Auf 20.000 Quadratmetern erhalten Interessenten den großen Überblick über die gesamte Palette vom preisgünstigen Kompaktcaravan bis zum Luxusreisemobil. Zahlreiche Neuvorstellungen erwarten die Besucher vor allem im Niedrigpreis- und im Luxussegment. Angesichts steigender Energiepreise haben die Hersteller im Niedrigpreisbereich Gewicht und damit auch Kraftstoff sparende Modelle entwickelt. Schlank und sparsam, so lässt sich der erste Trend umschreiben.
Die meisten Neuvorstellungen wird es in den Fahrzeugkategorien der Kastenwagen und Teilintegrierten geben. Sie sind sehr wendig im Straßenverkehr und zu einem großen Teil auch im Alltag einsetzbar. In diesem Bereich hat sich z. B. die sächsische Firma Caravan Service Bresler mit kompakten, funktionellen und dabei besonders schicken Fahrzeugen einen Namen gemacht. Der brandneue 625 Ti auf Mercedes-Chassis präsentiert sich in strahlendem Orange und bringt auf nur 6,25 Meter Länge Bett, Küche, Bad mit WC, Waschbecken und Dusche sowie eine großzügige Sitzgruppe unter. Einen wahren Kraftprotz hat der Hersteller Bürstner entwickelt. Der Prismo T 626 ist mit einer kräftigen Hinterachse und Heckantrieb ausgestattet, wodurch er bis zu zwei Tonnen schwere Anhänger ziehen darf. Für unwegsames Gelände ist der Cross-TEC der Marke TEC gedacht. Er ist das erste Reisemobil mit Allradantrieb auf Ford-Transit-Basis und garantiert besondere Stabilität durch eine hochgelegte und gefederte Hinterachse. Acht Grundriss-Varianten – nicht nur für Wohnmobile, sondern auch für Wohnwagen – bietet die preisgünstige Marke Sunlight die in dem Werk in Neustadt in der Nähe von Dresden produziert wird. Im Vergleich zu anderen Einsteigermarken steht Sunlight für Qualität made in Germany. Das bedeutet: alle Fahrzeuge werden nach deutschen Qualitätsstandards hergestellt. Derzeit arbeiten die Entwickler an einem weiteren Reisemobil, das als „Männermobil“ Furore machen soll. Im Vorfeld wurden Reisemobil-Fahrer befragt, welche Ausstattungs-Details sie sich für ein perfektes Fahrzeug wünschen würden. Von der Motorrad-Garage über die Großbildleinwand bis zur Biertheke reichten die Vorschläge. Die fünf besten davon werden nun ausgewählt, der Prototyp soll im Frühjahr 2009 fertig sein.
Mehr Mobilität erhalten zunehmend auch die Caravans. Hier sorgen elektromechanische Stabilitätseinrichtungen, die als Serienausstattung oder Zubehör verfügbar sind, für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Zugleich spielen aerodynamische Formen und reduziertes Gewicht eine immer größere Rolle. Clevere Lösungen werden auch für den Innenraum angeboten: Schlafplätze senken sich von der Decke und sind mit wenigen Handgriffen oder sogar auf Knopfdruck wieder unter dem Dach verschwunden. Garagen unter den festen Heckbetten bieten zusätzlichen Stauraum auch für sperriges Zubehör. Zahlreiche Hersteller werben mit einer neuen „Caravan-Kultur“, die vor allem auf die Bedürfnisse erfahrener und älterer Kunden abgestimmt ist. Ein Beispiel: die neue Baureihe Paganini der Firma Tabbert. Diese begeistert besonders durch ihre Optik. Die in das Dach installierte Klimaanlage soll ein angenehmeres Raumklima schaffen. Mahagoni-Möbel, Leder und Lack sorgen für ein luxuriöses Ambiente. Die Firma Knaus stellt den Komfort-Caravan Azur vor, der mit hochwertigen Materialien und einer großzügigen Grundriss-Gestaltung besticht. Jüngere Käufer will die Firma Hobby mit den pfiffigen Design-Ideen der Baureihe La Vita ansprechen. Dazu zählen etwa Fenster, die an eine Motoryacht erinnern, und Möbel im skandinavischen Stil.
Insgesamt werden sich mehr als 100 Caravanhersteller und –händler sowie Zubehöranbieter, Campingplätze und Verbände aus ganz Deutschland und Europa auf der Touristik & Caravaning in Leipzig präsentieren. Mit der Firma schaffer-mobil aus Dresden ist auch eines der größten Caravan- und Reisemobil-Center Sachsens vertreten. In grenznaher Lage werden hier Fahrzeuge der Hersteller Hymer, Carado, Dethleffs, Sunlight, Concorde, Hobby und Pössl verkauft und vermietet. Nachrüstungsarbeiten und Sonderumbauten werden auf Wunsch ebenfalls vorgenommen.
Foto: Touristik & Caravaning Leipzig
Sonntag, 14. September 2008
Autofahrer werden immer erfinderischer, wenn sie mit dem Handy am Ohr im Straßenverkehr erwischt werden. Wie das Mitgliedermagazin des Auto Club Europa, ACE Lenkrad in seiner September-Ausgabe berichtet, seien immer mehr Fahrer zu beobachten, die nur mit einer Hand am Lenkrad durch den Straßenverkehr unterwegs sind. Nach Beobachtungen des Magazins, sei ein Trend nach besonders witzigen Ausreden zu beobachten. Dabei schreckt ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei und 40 Euro Bußgeld offenbar zu wenig ab, um Autofahrer vom Telefonieren am Steuer abzuhalten.
Die “Top Five” der Ausreden
Akku: Ein Autofahrer behauptete, das Gerät nicht zum Telefonieren, sondern als „Wärmeakku“ gegen Ohrenschmerzen benutzt zu haben. “Unglaubhaft”, so das Oberlandesgericht (OLG) Hamm – Deutschlands Gericht mit den meisten „Handy-Urteilen“. Die Ausrede schütze nicht vor dem Bußgeld (was hier 70 Euro ausmachte). Schon “das Halten des Telefons an das Ohr” lasse den eindeutigen Schluss zu, dass der Betroffene „auch wirklich telefoniert“ habe. (AZ: 2 Ss OWi 606/07)
Kieferstütze: Ein Amtsrichter in Sondershausen (Thüringen) glaubte nicht, dass der Unterkiefer eines Autofahrers “hin und wieder wackele” und er das Handy nur als Stütze eingesetzt habe. Der Mann brachte vor, “straffrei auszugehen, wenn er ein anderes Hilfsmittel benutzt hätte”. Vergebens. (AZ: 475 Js 4671/06)
Rasur: Ein Autofahrer gab zu Protokoll, er habe sich mit einem Akkurasierer den Bart gestutzt und die Lippen zur Radiomusik bewegt. Die Richter am OLG Hamm seiften ihn nachträglich ein, weil er die Aussage nicht schon – belegt durch den vermeintlichen “Rasierapparat” – gegenüber der Polizei getroffen hatte. (AZ: 2 Ss OWi 528/06)
Diktieren: Ein Geschäftsmann gab an, “nur diktiert” zu haben. Das Thüringer Oberlandesgericht ließ sich darauf nicht ein und urteilte, dass eine “mentale Ablenkung eines Fahrzeugführers infolge der Benutzung eines Mobiltelefons” nicht alleine von der Benutzung als Telefon ausgehe, sondern auch vom „Diktieren“. (AZ: 1 Ss 82/06)
Stütze: Behauptet ein Autofahrer entgegen der Beobachtung eines Polizisten, sich mit dem Arm an der Fahrertür abgestützt statt mit dem Handy “am linken Ohr” telefoniert zu haben, so ist der Aussage des Polizisten eher zu glauben als dem “Täter”. (OLG Hamm, AZ: 2 Ss 228/07).
Foto: Hans-Peter Reichartz/Pixelio
Donnerstag, 11. September 2008
Die Ostseeküste im Nordosten ist die sonnenreichste Region Deutschlands. Gleich fünf der sechs sonnenreichsten Orte dieses Jahres liegen nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia in Mecklenburg-Vorpommern. Spitzenreiter ist Dornbusch auf Hiddensee mit bisher 1811 Sonnenstunden. Auf Platz zwei liegt Dünenheide, ebenfalls auf der Insel, gefolgt von Juliusruh auf der Insel Rügen und der Greifswalder Oie. Das Ostseebad Heiligendamm liegt auf Platz sechs. “Zu erklären ist dies durch die Lage am Wasser”, so Wetterexperte Thomas Globig aus dem Hiddenseer Wetterstudio. Gerade bei wechselhaften Wetterlagen komme es auf dem Festland zu einer stärkeren Wolkenbildung, da es sich schneller erwärme als das Wasser. Deshalb seien die Küstenregionen Mecklenburg-Vorpommerns mit mehr Sonnenstunden gesegnet als Orte im Binnenland.
Nach der aktuellen Sonnenscheinbilanz des Deutschen Wetterdienstes lag die Sonnenscheindauer 2008 für Deutschland mit etwa 633 Stunden ein wenig über dem mehrjährigen Mittel von 604 Stunden. Mecklenburg-Vorpommern wurde dabei mit überdurchschnittlichen 723 Stunden verwöhnt. Eine der sonnenreichsten Regionen im Langzeitvergleich ist auch die Insel Usedom. Hier schien die Sonne von Januar bis August 2008 1668 Stunden, acht Prozent mehr als im Vorjahr.
Und so viel Sonnenschein macht sich bezahlt. “Mecklenburg-Vorpommern war bei den Zuwächsen in den ersten sechs Monaten des Jahres erneut Klassenprimus unter den Flächenländern – das ist ein Erfolg”, so Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Im ersten Halbjahr 2008 konnte Zuwachsraten von über sieben Prozent erzielt werden. Der Bundesdurchschnitt liegt hingegen bei drei Prozent. In diesem Jahr kann mit einem Rekordergebnis von 27 Millionen Übernachtungen gerechnet werden. 2007 hatte das Land mit 26,3 Millionen Übernachtungen das beste Ergebnis seit 1991 erzielt.
Foto: Gerd Pfaff/Pixelio
Mittwoch, 10. September 2008
Das Museumsgebäude zählt zu den ältesten und schönsten noch erhaltenen Ebersbacher Fachwerkhäusern. Es wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut und dürfte eine Zeitlang die von 1519/20 bis 1698 in Ebersbach untergebrachte Thurn und Taxis’sche Poststation beherbergt haben, wie der Name “Alte Post” nahelegt.
Im vergangenen Jahr wurde die dreiteilige Ausstellung über die Entwicklung des Campings in Deutschland mit dem Thema “Unter freiem Himmel, die Sterne über uns” gestartet. Der erste Teil beleuchtete die Anfänge des Campings von den Anfängen nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Jahr 1945. Am 21. September wird nun der zweite Teil, “Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder” eröffnet und die Zeit zwischen 1946 und 1960 in den Mittelpunkt gerückt.
Für den dritten Teil, “Vom Wirtschaftswunder in die Ölkrise (1961-1975)” werden vom Museum Gegenstände aller Art als Leihgaben gesucht. Insbesondere sind die raren Objekte von Interesse. Dreidimensionale Objekte, Ausrüstungsgegenstände, alte Regenmäntel, kleine Zelte und Anhänger, sowie kleine Wohnwagen, Bücher, Zeitschriften und Bilder, auch Zeitzeugenwissen ist gefragt. Archivar Uwe Geiger, freut sich über einen Anruf unter (07163) 16 11 51.
Foto: Stadtmuseum Ebersbach/Fils
Dienstag, 9. September 2008
Trotz Andreaskreuz und Ampeln kommt es an unbeschrankten Bahnübergängen immer wieder zu Unfällen. Nach Erfahrungen des Automobilclubs von Deutschland (AvD) sind in den meisten Fällen unvorsichtige Autofahrer schuld an den oft folgenschweren Zusammenstößen. Oft fehlt das Bewusstsein dafür, wie lang der Bremsweg eines Zuges ist: “Bei 160 km/h, der an Bahnübergängen erlaubten Höchstgeschwindigkeit, hat ein Zug einen Bremsweg von bis zu 1000 Metern”, sagt Oliver Fischer, Aufsichtsbeamter bei der BG Bahnen in Erfurt. Zum Vergleich: Ein modernes Auto braucht etwa ein Zehntel.
Die vorhandenen Warnanlagen sind in den meisten Fällen ein Andreaskreuz und eine Lichtanlage. Oft jedoch werden die Lichtzeichen von den Autofahrern falsch interpretiert oder schlicht ignoriert. Selbst geschlossene Halbschranken, die nur deshalb auf der gegenüberliegenden Straßenseite offen sind, um Autofahrern im Notfall einen Fluchtweg zu lassen, werden umkurvt. Umfragen haben zudem ergeben, dass die Bedeutung der Lichtsignale vielen Autofahrern unbekannt ist.
So bedeutet bereits das Aufleuchten eines gelben Lichts ein Stoppsignal. Der AvD weist darauf hin, dass unterschiedliche Signale irritieren. Vor einem Bahnübergang kann ein gelbes Licht, ein blinkendes rotes Licht oder ein rotes Licht leuchten. Der Autofahrer wird durch die Vielzahl an verschiedenen Signalen verwirrt. Alle Signale bedeuten nach § 19 der Straßenverkehrsordnung Haltepflicht! Der AvD rät den Autofahrern zu äußerster Vorsicht an Bahnübergängen – im eigenen Interesse, denn im Falle eines Unfalls ist ausnahmsweise das Auto der schwächere Kollisionspartner – dem Zug passiert meist wenig.
Foto: setcookie/Pixelio