Donnerstag, 8. Mai 2008

Zum Mekka der Oldtimer zu Lande, zu Wasser und in der Luft wird Friedrichshafen, wenn dort vom 22. bis 25. Mai auf dem Messegelände die Klassikwelt Bodensee stattfindet. Nicht nur in Friedrichshafen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, einbezogen ist die Luft- und Schifffahrt, die Eisenbahn und das Auto, bis hin zum weltgrößten Rolls-Royce-Museum in Dornbirn.

Wenn sich die Tore zur ersten Klassikwelt Bodensee öffnen, werden sich die Besucher die Augen reiben. Schon zum Auftakt haben 250 Aussteller eingecheckt und aus dem Stand heraus acht Hallen mit 50.000 Quadratmetern Fläche belegt. In das Revival-Festival sind die Stadt und der Bodensee ebenso mit einbezogen wie der Luftraum der High-Tech-Region, in der die Air-Show der Flying Bulls der Höhepunkt der Flugschau sein wird und die Besucher in Maschinen wie die JU 52 einsteigen können.

Auf dem Wasser wird es Sonderfahrten mit der “Hohentwiel” zwischen Lindau und Friedrichshafen geben. 70 bis 80 Motorräder aus sieben Jahrzehnten werden aus den Schatzkästchen der Tüftler rund um den See zusammengetragen, die derzeit Tag und Nacht schrauben, um auf der Klassikwelt wieder saubere Hände zu haben. Am Klassikwelt-Samstag werden bis zu 100 Oldtimer, Klassiker, Motorräder und Rennsportfahrzeuge der Jahrzehnte auf einen eineinhalb Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt geschickt.

Ein Museum der Extraklasse, das weltgrößte Rolls-Royce-Museum in Dornbirn, wo über 60 dieser Very British Nobelkarossen zu bewundern sind, wird einige Schmankerl seiner Ausstellung präsentieren. Und natürlich kommen auch die Freunde der Camping-Klassiker nicht zu kurz. Immerhin produziert Im Hinterland des Bodensees die Firma Hymer in Bad Waldsee seit fünf Jahrzehnten Wohnwagen und Wohnmobile. Viele Menschen erinnern sich an die Urlaubsstimmung in der Wirtschaftswunderzeit. Hymer zeigt einen Campingplatz mit Produkten aus der 50-jährigen Firmengeschichte. Auch der Camping-Oldie-Club aus Ellerbek wird beim Event am Bodensee vertreten sein.

Foto: Klassikwelt Bodensee



Mittwoch, 7. Mai 2008

Wer mit dem Reisemobil odre Wohnwaren in den Urlaubfährt, spart die Hotelkosten. Auch die Gebühr für einen Stellplatz ist mit einer Drei-Sterne-Unterkunft nicht zu vergleichen. Allerdings sind damit die Urlaubskosten noch nicht komplett aufgezählt. Außer dem Benzin kommt noch eniges hinzu. Der ADAC hat zum dritten Mal die Nebenkosten in den zehn beliebtesten Urlaubsländern aufgelistet.

Die Preise für das ganz alltägliche Sommervergnügen in 50 populären europäischen Badeorten variieren deutlich. Zum ersten Mal dabei und gleich mit großem Abstand Sieger ist Polen: Das ADAC-Urteil “sehr günstig”. 20 der 48 Produkte aus dem Warenkorb der Tester sind dort am billigsten. Auch der günstigste Badeort, Ustka an der Ostseeküste, liegt in Polen. Der Teuerste ist Arcachon am Golf von Biscaya in Frankreich, dem erneut teuersten Urlaubsland. Deutschland konnte die gute Platzierung vom letzten Test nicht wieder erreichen und rutschte mit einem “Durchschnittlich” ins Mittelfeld ab. Mit dem sechsten Rang liegt Deutschland aber noch weit vor Italien. Der zweimalige Testsieger Türkei schaffte es trotz des Urteils “günstig” lediglich auf den fünften Platz, knapp geschlagen von Spanien, Portugal und Griechenland.

Um die Urlaubsnebenkosten zu ermitteln, kaufen die ADAC-Tester typische Waren in den jeweiligen Badeorten ein. Insgesamt 48 Produkte, die den Geldbeutel normalerweise zusätzlich belasten. Die Kugel Eis gehört ebenso dazu wie eine Badehose oder der Liegestuhl am Strand. Der Durchschnittspreis für alle Produkte im europäischen Vergleich liegt bei 323 Euro. Im sehr günstigen Polen müssen Urlauber für den Warenkorb nur 261 Euro und damit 50 Euro weniger als in Deutschland (311 Euro) zahlen. Rund ein Viertel mehr muss der Urlauber in Frankreich auf den Ladentisch legen. Mit 402 Euro sind Einkaufen, Essen und der Freizeitspaß dort sehr teuer. Dänemark schnitt bei seiner Premiere ebenfalls mit dem Prädikat “sehr teuer” ab. Gerade Essen und Trinken gehen hier ins Geld.

Wie teuer Urlaub im eigenen Land ist, haben die ADAC-Experten in den Ostseebädern Heringsdorf (Usedom), Binz (Rügen), Kühlungsborn (alle mit dem Prädikat “günstig”) sowie an der Nordsee in Norderney und Westerland (beide “durchschnittlich”) getestet. Vor allem Urlaubsklassiker wie Sonnencreme (9,44 Euro), die Kugel Eis (0,83 Euro) oder eine Runde Minigolf (3,01 Euro) sind besonders günstig. Für Freizeit und Mobilität sowie Shopping muss tiefer in die Tasche gegriffen werden. Kopfschmerztabletten waren sogar in keinem anderen Land so teuer wie in Deutschland. Trotzdem ist Urlaub im eigenen Land gerade für Familien mit Kindern attraktiv. Fast überall gibt es Ermäßigungen und Vergünstigungen für die Kleinen.

Foto: ADAC



Mittwoch, 7. Mai 2008

Echte Helden heißen nicht Superman oder Batman. Echte Helden haben ganz normale Namen, aber etwas Außergewöhnliches für einen anderen Menschen getan. Mit der Aktion “Highway Hero” möchten der Automobilclub von Deutschland (AvD) und Goodyear alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, in Notsituation aktiv zu handeln und verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu beweisen. Ab sofort rufen der Automobilclub und der Reifenhersteller alle Verkehrsteilnehmer auf, couragierte Helfer und Retter im Straßenverkehr zu benennen und für den “Highway Hero” zu nominieren. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine besonders lange Strecke des Abschleppens bei einem Fahrzeugschaden handelt, oder um eine spektakuläre Lebensrettung. Entscheidend sind der selbstlose Einsatz und der couragierte Auftritt.

“Die Idee, selbstloses Verhalten in einer Notlage zu belohnen, hat uns sofort fasziniert”, formuliert AvD-Geschäftsführer Wolfgang Spinler die Motivation zur Aktion. Schließlich stehe der AvD traditionell für das Thema Verkehrssicherheit. Mit der Aktion solle verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr beispielhaft gewürdigt werden.

In den USA ist der “Highway Hero” von Goodyear schon seit über 25 Jahren fester Bestandteil des automobilen Lebens. Während sich auf der anderen Seite des Atlantiks jedoch ausschließlich Berufskraftfahrer für die Auszeichnung bewerben können, kann bei der deutschen Aktion jeder motorisierte Verkehrsteilnehmer zur Wahl gestellt werden.

Logo: Goodyear



Montag, 5. Mai 2008

Ein ganz besonders denkwürdiges Wochenende erwartet die Besucher von Jena am 16. und 17. Mai. Der Duft der großen weiten Welt wird den Hanfried umspielen, wenn über 200 Vertreter von 38 europäischen Universitäten unserer Alma Mater Jenensis, die Jena ihm und den Launen der Geschichte verdanken, ihre Aufwartung zum 450. Jubiläum machen werden.  Jede Partneruniversität hat einen ihrer großen Protagonisten, angefangen von Volta über Galvani bis hin zu Max Weber oder Wilhelm Conrad Röntgen, und darüber hinaus eine Erfindung ihres Hauses im Gepäck. Erstere können die Besucher in der “Galerie der Genies” auf dem Jenaer Markt kennen lernen, letztere wurden in ein 38-teiliges Tisch-Unikat gelasert, das am Freitagabend in Jenas guter Stube präsentiert und feierlich dem Rektor der Friedrich-Schiller-Universität übergeben werden soll.

Für diesen Festakt bildet die Neuauflage der beliebten Museumsnacht mehr als bloß einen würdigen Rahmen. Sie steht für sich. 17 Häuser, darunter zahlreiche Galerien und Museen, auch außerhalb des Stadtzentrums, öffnen ihre Türen und gewähren zu ungewöhnlicher Stunde nicht nur Einblicke in ihre Sammlungen und aktuellen Ausstellungen, sondern bieten darüber hinaus Musik, Theater, Vorträge, Führungen und allerhand Angebote zum Mittun. Zukunftsträume wahr werden lassen oder eine Rallye durch Optik, Glas und Minerale unternehmen. Man kann einen Blick in die Sterne werfen, oder in einer Nachtdisco abheben. Auch wer den Kleinen besondere Entdeckungen ermöglichen will, ist bei der Museumsnacht richtig.sind Sie bei uns richtig. Mit Ihrem Ticket können Sie wie gewohnt alle Angebote von JeNah nutzen und bequem von A nach B gelangen.

Gut ausgeschlafen, kann man am Sonnabend den nächsten Höhepunkt in der Innenstadt erleben. Dort wird ab 14 Uhr der beliebte Zug der Jenaer Geister durch die Straßen ziehen, Die großartigen Wissenschaftsgeschichte der Stadt inspiriert, Altbekanntes und Neues in der Stadtgeschichte darf entdeckt werden. So dass wohl alle Besucher am Schluss sagen werden: ”Vivat scientia – es lebe die Wissenschaft!”

Foto: Stadt Jena



Sonntag, 4. Mai 2008

Erstklassige Camping- und Freizeitanlagen in reizvoller Landschaft, mit einem umfangreichen Freizeitangebot und einem Top-Service, das ist das Betreiberkonzept von Regenbogen. Stets auf der Suche nach attraktiven Urlaubszielen ist Regenbogen nun in Seiffen, einem Kurort zwischen Dresden und Chemnitz, an der Grenze zu Tschechien gelegen, fündig geworden. Der Freizeitpark von Seiffen lässt sich ideal in das Betreiberkonzept integrieren. Der Park hat eine traumhafte Lage am Ortsrand von Seiffen mit einem Panoramablick auf den Hauptkamm des Erzgebirges.

Der Campingplatz liegt am Fuße des 820 Meter hohen Ahornbergs. Viele Kilometer gut markierte Wanderrouten und Mountainbikestrecken führen unmittelbar an der Ferienanlage vorbei – ein Wegenetz, das im Winter zu Langlaufloipen wird. Die landschaftlichen Schönheiten, die lebendige Geschichte und die unverwechselbaren Traditionen können deshalb schnell erobert werden und das zu jeder Jahreszeit. Seiffen mit seiner bezaubernden Region steht aber auch für individuelle Urlaubs- und Freizeitgestaltung für die ganze Familie, denn Mineraliensammlungen oder Schaubergwerke, Museumsbesuche oder Exkursionen, Sommerrodelbahn oder Freizeitbad faszinieren große wie auch kleine Gäste. 

Malerisch eingebettet zwischen blühenden Wiesen und bewaldeten Berghängen liegt der 4-Sterne-Camping- und Freizeitpark von Seiffen. Die Stellplätze sind terrassenförmig angeordnet und eignen sich sowohl für Sommer- als auch Wintercamping. Auf der Anlage sind ein Minimarkt, diverse sportliche Einrichtungen wie ein Minigolfplatz, ein Bocciaplatz, ein Volleyball- und Basketballplatz. Das Sanitärgebäude wurde 1998 neu gebaut und ist mit einer modernen Camperküche, Waschmaschinen und Trockner ausgestattet.

Foto: Regenbogen AG



Samstag, 3. Mai 2008

Das 9. Internationales Kleinkunstfestival steigt vom 9. bis zum 12. Mai auf der Insel Usedom. Von atemberaubender Akrobatik bis zur amüsanten Musik-Comedy, von fesselndem Breakdance bis zum drolligen Straßentheater: Beim Festival zu Pfingsten verwandelt sich die Promenade um die Heringsdorfer Seebrücke wieder in die längste, lebhafteste und bunteste Freiluft-Festivalbühne direkt an der Ostsee.

Dann heißt es “Vorhang auf” für 22 Künstler beziehungsweise Kunstgruppen aus aller Welt. Sie kommen  aus Chile, Israel, der Schweiz, aus Russland, Belgien, Großbritannien und aus den Niederlanden und sie werden spielen, tanzen, singen und stellen sich der Bewertung einer Fach- und einer Schülerjury. Die Künstler präsentieren bunte, überraschende, schockierende, urkomische, und atemberaubende Programme und bringen das Publikum zum Lachen und zum Staunen.

Auf dem Programm stehen Darbietungen aus den Sparten: Breakdance, Comedy, Akrobatik, Straßentheater, Clownerie, Zauberei, Jonglage, Pantomime und Musik. Während sich die Künstler an drei Tagen vor der Jury behaupten müssen, steigt am 10. Mai, die Gala “Varieté am Meer” mit Künstlern des Festivals im Kursaal “Forum Usedom” in Heringsdorf. Die Regie übernimmt Constantin Lülsdorf, langjähriges Jurymitglied und Produktionsleiter am Revuetheater Friedrichstadtpalast in Berlin.



Freitag, 2. Mai 2008

Vom 6. bis 8. Juni findet in der Lutherstadt Wittenberg zum 15. Mal das Stadtfest “Luthers Hochzeit” statt. Es bildet den Höhepunkt des Wiitenberger Kultursommers. Die Stadt Wittenberg, Wiege der Reformation, beherbergte in ihren Mauern so bedeutende Persönlichkeiten wie den “Maler der Reformation” Lucas Cranach d.Ä., den “Lehrer Deutschlands” Phillip Melanchthon und nicht zuletzt Dr. Martin Luther, der mit seinen 95 Thesen wider den Ablasshandel im Jahre 1517 die Reformation einleitete. Acht Jahre später heiratete der ehemalige Mönch Martin Luther die aus einem Kloster entflohene Nonne Katharina von Bora.

Dieses Ereignis ist seit nunmehr 14 Jahren der Anlaß für das alljährliche Wittenberger Stadtfest. In vielen großen Veranstaltungsbereichen, auf Altstadthöfen und in den Straßen erleben in jedem Jahr fast 100.000 Wittenberger und Gäste aus ganz Deutschland an drei Tagen ein abwechslungsreiches und interessantes Programm: der Schloßhof mit der Schloßkirche, an deren Tür Luther seine Thesen angeschlagen haben soll, beherbergt den mittelalterlichen Markt der Spiel-und Handwerksleut, wo ganz im Stile des 16. Jahrhunderts Waren, Speisen, Getränke und Handwerkskunst dargeboten werden.

Die große Wiese vor dem Schloß ist an diesem Wochenende ganz in Kinderhand und wird durch Mittelaltergruppen belebt. In den Straßen der Altstadt erwarten die Besucher reichhaltig Handel und Wandel, kulinarische Spezialitäten und Unterhaltung. Im Cranach-Hof wird die Haus-und Hofwirtschaft von Lucas Cranach lebendig.

Vor der Stadtkirche St. Marien – der Predigtkirche Martin Luthers – schlagen Wittenberger Vereine ihre mittelalterlichen Lager auf, laden zu Musik, Tanz und deftigen Speisen ein. Auf dem Markt findet am Freitag die Eröffnungszeremonie um 17 Uhr ebenso statt, wie das große Unterhaltungsprogramm am Samstagabend. Zweifellos ist der “Große historische Festumzug Luthers Hochzeit” am Sonnabend ab 14 Uhr der Höhepunkt des Wochenendes. Über 900 Mitwirkende, darunter zahlreiche Musiker und Gaukler, gestalten beim Stadtfest diesen Umzug.

Foto: Lutherstadt Wittenberg



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