Mittwoch, 9. April 2008
Die Art Cologne gilt als die bedeutendste Kunstmesse Deutschlands. Über 300 Galerien werden sich in der 42. Auflage vom 16. bis 20. April dem interessierten Publikum. Und auch Camper, die mit ihren Kindern in die Domstadt reisen werden bei der Messe auf ihre Kosten kommen.
Das besondere Anliegen der Kölner Messemacher, Kinder und Jugendliche dauerhaft an die Kunst und Kultur heranzuführen und dafür zu begeistern, schlägt sich zur Art Cologne in mehreren Angeboten nieder. Traditionell werden speziell ausgearbeitete Führungen für Kinder und Jugendliche am Messewochenende angeboten. Für die jüngsten Messebesucher öffnet der Art Cologne-Kindergarten täglich seine Türen. Hier können die Kleinen spielerisch den Umgang mit Kunst erlernen, während die Begleitpersonen neue Eindrücke auf der Messe sammeln.
Ein besonderes Highlight ist das erstmalig realisierte Kinderprojekt Open Play: In Kooperation mit der Kölner Künstlerin Katharina Jahnke wird eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen am ersten Messetag im Open Space Bereich eine begehbare Rauminstallation entwickeln und präsentieren. An einem eigens dafür vorgesehenen Platz werden sie, mit selbst gestalteten Modulen aus Holz, Pappe und Stoff variierende Räume, Nischen und Höhlungen zu einer wandelbaren Architektur gestalten.
In Anlehnung zum Open Space wird sich dieser Ort jeder architektonischen Zuordnung entziehen. “Mit teils konformen, teils anarchistischen Gestaltungsmitteln wird ein nutzbarer (Innen-)Raum entstehen, der sich gewöhnlichen Zuordnungsmustern entzieht”, erklärt Ulrike Jagla-Blankenburg, Kuratorin des Projekts. In den Folgetagen wird die Installation einem stetigen Veränderungsprozess unterzogen sein – dürfen die jungen Besucher der Messe das Raumgebilde nicht nur benutzen, sondern auch nach eigenen Vorstellungen umformen und erweitern.
Dienstag, 8. April 2008
Hamburg feiert seinen Hafen. Von Freitag, 9. Mai, bis Montag, 12. Mai, begeht die Hansestadt den 819. Hafengeburtstag. Das größte Hafenfest der Welt bietet vier Tage lang unzählige Attraktionen auf dem Wasser, an Land und in der Luft. Erwartet werden einige der schönsten und größten Windjammer der Welt. Jährlich kommen weit mehr als eine Million Menschen zu den Feierlichkeiten am Hamburger Hafen.
Der Hafengeburtstag geht zurück auf Kaiser Friedrich Barbarossa, der den Hamburgern am 7. Mai 1189 einen Freibrief ausstellte, der Zollfreiheit für Schiffe auf der Elbe von der Stadt bis an die Nordsee gewährte. Dieses Datum gilt seitdem als Geburtsstunde des Hamburger Hafens.
Das Herzstück des Geburtstages bildet das attraktive Wasserprogramm auf der Elbe vom Museumshafen Oevelgönne entlang der Landungsbrücken bis hin zum Baumwall. Zu den Highlights gehören die Ein- und Auslaufparade der Großsegler, Museumsschiffe, Segel- und Motoryachten und anderen Boote, die Drachenbootregatten, die Hafenlichter am Freitagabend, das große Feuerwerk am Samstagabend oder das weltweit einmalige Schlepperballett am Samstagnachmittag.
Die Hafenmeile von der Speicherstadt bis zur Fischauktionshalle lockt mit rund 500 Schaustellern, kulinarischen Genüssen und zahlreichen Bühnen mit Live-Acts bekannter Musiker. Mitmach-Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien sowie zahlreiche Angebote der Museen runden das Programm kulturell ab. Weitere Highlights des Hafengeburtstages sind der Eröffnungsgottesdienst im Michel, der Kunsthandwerkermarkt, die Lotto Action Zone oder die Spiel- und Erlebnismeile.
Auch in der Luft ist für ein attraktives Programm mit historischen Flugzeugen, Überflügen der Lufthansajets, Hubschrauberrundflügen, Fallschirmspringern oder Heißluftballon-Fahrten gesorgt. Ob Wasserratte, Landei oder Luftikus – beim Hafengeburtstag ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Foto: HMC/Nico Maack
Montag, 7. April 2008
Des nächtens hell erleuchtete Museen, Menschen mit kleinen Heftchen in der Hand, Sonderbusse, die in der Innenstadt kreisen – zur Nacht der Museen am 19. April verbreitet sich wieder eine besondere Stimmung in den Straßen Düsseldorfs.
Neben weltbekannten Kunstmuseen wie dem K 21 (Foto), Privathäusern und naturkundlichen Sammlungen erwarten den Besucher ausgewählte Galerien und Szene-Locations, ein Architektur-Schwerpunkt im Hafen, Kulturinstitute und Kirchen. Das Programm hält für jeden etwas bereit: von Kurzführungen über Kreativ-Workshops, Stadtrundgängen und Theater und Tanzkursen bis hin zu Kurzfilm-Loops, Gospelgesängen, Lesungen und Partys.
Auf drei Busrouten verteilt liegen die 45 Veranstaltungsorte. Das Ticket zu 11 Euro gilt als Eintrittskarte und als Berechtigung, die Shuttle-Busse kostenlos zu nutzen. Startpunkt kann der Grabbeplatz als zentraler Infoplatz während der Nacht sein. Aber auch andere Haltestellen eignen sich zum Einstieg, sodass sich jeder seine individuelle Tour zusammenstellen kann. Ob nach vorher ausgefeiltem Plan oder spontan angeregt durch einen Tipp vom Nachbarn im Shuttle-Bus – das bleibt jedem selbst überlassen. Wer sich in der Nacht der Museen aufmacht, die Kunstschätze der Landeshauptstadt zu entdecken, trifft auf aufgeschlossene und gut gelaunte Menschen.
Auch noch zu später Stunde lockt das kulinarische und musikalische Angebot die Kunsthungrigen. Von polnischen bis hin zu französischen Spezialitäten, von japanischer Trommelmusik über Klassik bis hin zu Electro-Pop – die Häuser haben auch hier ein schmackhaftes und horizonterweiterndes Programm zusammengestellt.
Sonntag, 6. April 2008
Ein Festival für Camper, die auch Hundefreunde sind, gibt es bei Camping Brugger am Riegsee, gelegen an einem der wärmsten Badeseen im südlichen Bayern. Vom 7. bis 8. Juni findet wie der Camping Channel meldet dort anlässlich der offiziellen Eröffnung des neuen, platzeigenen Hundebadestrandes mit eigener, separater Liegewiese direkt am See, eine große Party statt.
An beiden Tagen dreht sich alles um den besten Freund des Menschen. Auf dem Programm steht unter anderem eine Vorführung, bei der die wertvolle, lebensrettende Arbeit der Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes mit ihren speziell ausgebildeten Suchhunden gezeigt wird.
Bei einem gemeinsamen Gruppentraining, das von ausgebildeten Hundetrainern angeboten wird, kann der Hund unter fachkundiger Anleitung Hindernisse überwinden, mit Dummys üben, und dabei spielerisch den einen oder anderen Trick dazulernen. Besonderen Wert legen die Trainer hierbei auf ihre sanfte, partnerschaftliche Methodik.
Und damit es für alle Beteiligten ein tierisches Vergnügen wird, sind auch Spiel und Spaß auf der neuen großen Hundebadewiese garantiert. Bei einem Vortragsabend mit anschließender Diskussionsrunde bekommen alle Gäste Tipps rund um die Themen “Reisen mit Vierbeinern” und “Camping mit Hund”. Mehrere Aussteller von Hundezubehör runden das Programm ab.
Für das leibliche Wohl von Hund und Herrchen ist an beiden Tagen gesorgt: Selbst gebackene Hundeleckerli, hochwertige Hundenahrung sowie bayerische Schmankerl sind zu genießen. Um Voranmeldung wird gebeten.
Foto: Camping Brugger
Samstag, 5. April 2008
Der Frühling naht und da lädt Deutschlands hochstes Mittelgebirge, der Harz, nicht nur zum Campen, sondern auch zum Wandern ein. Es soll aber Kinder geben, die nur ungern wandern. Und selbst dann die Beine nicht in die Hand nehmen, wenn der Weg ins sagenhafte Bodetal oder auf die Felsen von Roßtrappe und Hexentanzplatz führt. Sie möchten lieber spielen – rutschen und buddeln, toben und springen, krabbeln und klettern. Am liebsten auf einem Abenteuerspielplatz, der einer Baustelle gleicht – mit Sandhaufen, Mini-Baggern und Bauwagen.
Natürlich sollte die Super-Spielwiese überdacht und beheizbar sein, denn bei Regen und kalten Winden macht auch der schönste Spielplatz keinen Spaß. Thale weiß, was gestresste Eltern und ihre Kinder wollen.
Und so entstand dort, nur wenige hundert Meter vom Bodetal entfernt, der größte Spielplatz der Region – mit 40 Meter langer Riesenrutsche, einem 5 Meter hohem Kletterturm, mehreren Trampolinen, einer 200 Quadratmeter großen Sandkiste und einer 80 Quadratmeter großen Krabbelkiste, einem Mini-Krad-Parcours und einem Dach. Und weil viele Kinder so gern auf den für sie verbotenen Baustellen spielen, ist Thales Kinder–Spiel-Halle ein Bau-Spiel-Haus. Mit allen einschlägigen Accessoires. Zum Verschnaufen gibt es Ruhe-Oasen, eine Galerie und ein Bistro.
Foto: Bau-Spiel-Haus Thale
Freitag, 4. April 2008
Der ADAC begrüßt es, dass die Politik überzeugt werden konnte, die Einführung des umstrittenen Kraftstoffes E10 zu stoppen. “Damit”, so ADAC-Präsident Peter Meyer, “werden eine weitere Verteuerung der Mobilität für Millionen von Autofahrern sowie mögliche Motorschäden an vielen Fahrzeugen vermieden. Jetzt sollten sich Politik, Automobilhersteller und Mineralölwirtschaft an einen Tisch setzen und eine vernünftige Strategie zur weiteren Senkung der CO2-Belastung entwerfen.”
Grundsätzlich befürwortet auch der ADAC eine Nutzung von Biosprit, solange sichergestellt ist, dass dieser ökologisch verträglich und mit Blick auf eine verantwortungsvolle Umweltpolitik erzeugt wurde. Darüber hinaus müsste eine solche Maßnahme finanziell gefördert werden, damit sie für den Autofahrer kostenneutral bleibt.
Aber auch der Autofahrer selbst kann durch umweltbewusste und Sprit sparende Fahrweise zur Reduzierung von CO2 beitragen. Die Automobilhersteller sollten die Entwicklung verbrauchsgünstiger Fahrzeuge weiter vorantreiben. Damit ließe sich ebenfalls ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Donnerstag, 3. April 2008
Das Gelände des Maximilianparks Hamm hat eine lange Geschichte, denn auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Maximilian ist 1984 anlässlich der ersten Landesgartenschau der Maximilianpark entstanden. Der weithin sichtbare Glaselefant ist das Wahrzeichen der Stadt Hamm. Der Künstler Horst Rellecke verwandelte die ehemalige Kohlenwäsche der Zeche in die heute begehbare Plastik. Doch der Maximilianpark bietet seinen etwa 350.000 Besuchern im Jahr weitaus mehr:
Ein Paradies für Kinder ist das Kinderspielland. Die Themenspielplätze für unterschiedliche Altersstufen sorgen dafür, dass garantiert keine Langeweile aufkommt. “Papa und Mama, wann fahren wir wieder nach Hause?”, fragt da keiner so schnell. Zu den Highlights gehört das Piratenschiff.
Im Park führen Wege durch bunte Gärten, über urwüchsiges Haldengelände, vorbei an einem Teich- und Sumpfgebiet zum Schulgarten vom Schulbiologischen Zentrum. Die Besucher tauchen ein in eine Welt aus Kunst und Natur. In allen Parkbereichen laden Sitzplätze zum Verweilen und Ausruhen ein. Am künstlich angelegten Maximiliansee warten inmitten der farbenfrohen Uferbepflanzung die Seeterrassen mit einem kleinen Imbiss. Dort verwöhnt der Gastronom.
Danach gehts zum größten tropischen Schmetterlingshaus Nordrhein-Westfalens. Darin leben etwa 200 verschiedene Arten der bunten Falter.Darüber hinaus bereichern vielfältige Kulturereignisse das Parkgeschehen. Zahlreiche Veranstaltungsflächen – unter freiem Himmel oder in den Hallen und Sälen – bieten Platz für Kindertheater, Kabarett oder Konzerte im Maximilianpark.
Foto: Maximilianpark Hamm
Mittwoch, 2. April 2008
Noch bis zum 4. Mai erobert Helsinki Berlin: Mit dem Festival HelsinKissBerlin gibt es die Kultur Finnlands hautnah zu erleben. Ob Kunst, Design, Musik, Parties, Film, Tanz oder Kulinarisches - mit über 50 Events in ganz Berlin ist für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei.
Da gibt es beispielsweise das finnische Frühstück. Neben Rentier und hausgemachter Konfitüre, einer feinen finnischen Käseauswahl und Preiselbeer-Roggenbrot bekommt der Gast beispielsweise im Facil, Berlins Oase für Esskultur im Innenhof des Mandala Hotels eine Woche lang alles, was das finnische Frühstücksherz begehrt.
Den modernen, urbanen Charakter Helsinkis gibt es in der Fotoausstellung Hel Looks zu sehen; Helsinki by Night präsentiert Fotografie und Videokunst der bekannten Helsinki School. Preisgekröntes Textil-, Mode-, Grafik- und Produktdesign zeigt die Ausstellung “Die Finnischen Designer 07″. Unter dem Namen The Time of Distance veranstaltet das Kollektiv Transidency eine Reihe von Events und Ausstellungen, die Helsinki und Berlin enger miteinander verbindet, da sie zeitgleich stattfinden und nur gemeinsam betrachtet einen Sinn ergeben.
Auch das breite Spektrum finnischer Musik und Kinofilme kommt beim HelsinKissBerlin nicht zu kurz. 22 Pistepirkko, Jimi Tenor und Aki Kaurismäki sind nur einige Namen der hierzulande bekannten Finnen auf deren Konzerte und Filme man sich freuen kann. Bei einer Vielzahl von Events, Gesprächsrunden und Seminaren in über 30 Veranstaltungsorten wird gezeigt, was die finnische Hauptstadtregion im kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereich zu bieten hat, um so die Beziehungen zwischen Berlin und der Hauptstadtregion Finnlands zu vertiefen.
Foto: HelsinKissBerlin
Dienstag, 1. April 2008
Die letzte noch erhaltene schmalspurige Dampfkleinbahn in Nordrhein-Westfalen macht ihren Fahrgästen in der Zeit vom 27. April bis zum 15. Juni wieder ein besonderes kulinarisches Angebot: die Spargelfahrten mit der Selfkantbahn. An jedem Sonn- und Feiertag (außer an den beiden Pfingsttagen) können die Besucher eine geruhsame Fahrt in einem historischen Dampfzug der Museumseisenbahn mit einem opulenten Spargelessen verbinden, gekrönt von einem edlen Tropfen.
Die Fahrt in einem der teilweise über hundert Jahre alten Züge beginnt an einem der beiden Endbahnhöfe, nämlich in Geilenkirchen-Gillrath (an der B 56) oder in Gangelt-Schierwaldenrath. Unterwegs gibt es ein Begrüßungsgetränk im Buffetwagen. Das Spargelmenu wird im Restaurant “Zur Selfkantbahn” am Bahnhof Schierwaldenrath serviert. Es gibt Spargelcrèmesuppe, Spargel mit neuen Kartoffeln und Schweinefilet oder Schinken (oder beides).
Jeweils am Sonntag, 4. Mai, 25. Mai und 8. Juni, kann man die Spargelfahrt mit einer kostenlosen “Führung für kleine und große Leute” kombinieren, die mehrmals nachmittags am Bahnhof Schierwaldenrath stattfindet. Ab Sonntag, 18. Mai, bis Sonntag, 15. Juni, kann man außer der Spargelfahrt auch die Ausstellung “Die Harkortsche Kohlenbahn” in der Ausstellungshalle in Schierwaldenrath erleben und sich dort über die Herkunft der drei Dampfloks 19, 10 und 21 der Selfkantbahn mit dem Baujahr 1956 informieren. Und am Sonntag, 1. Juni, können die Fahrgäste außerdem Zeuge einer großen Oldtimer-Rallye zur Selfkantbahn in Schierwaldenrath sein.
Foto: Markus Kaiser