Montag, 31. März 2008

allgau.jpgKeine Parkgebühren für Urlauber, keine Extrakosten für Bergbahnen, kostenlose Busfahrten, kein Euro extra für die Abfahrt auf der Sommerrodelbahn, kein Eintritt fürs Freibad, kein teures Ticket fürs Spaß- und Erlebnisbad, keine Eintrittsgebühren für Museen, kein Greenfee für eine Runde auf dem Golfplatz – Urlaub in Deutschland wird endlich kalkulierbar. Alle Nebenkosten, die bisher mit ärgerlicher Regelmäßigkeit das Urlaubsbudget sprengten oder den Familienfrieden gefährdeten, gehören ab dem 1. April der Vergangenheit an – jedenfalls in Oberstaufen.

Hoteliers, Vermieter, die Chefs der Dienstleistungsbetriebe und Touristiker haben sich zusammengetan, um den Urlaub nicht nur attraktiv, sondern auch kalkulierbar zu machen. Nutznießer sind die Gäste, allen voran Erlebnisurlauber, Golfer, Familien, Kinder: Alle, die das Freizeitangebot des Ferienortes auch wirklich nutzen wollen ohne immer über das liebe Geld nachdenken zu müssen.

Der Allgäuer WellVital-Ort unweit des Bodensees zeigt, dass Familien selbst während der Hauptferienzeit sparen können: Die andernorts ausufernden Nebenkosten fallen hier erst gar nicht an! Die Gästekarte “Oberstaufen Plus” von mehr als 250 Gastgebern gilt als Freiticket bei den drei Bergbahnen, auf der Sommerrodelbahn, im Erlebnisbad, im Sommerbad, auf dem Minigolfplatz, im Gästebus und sogar für den Parkplatz der Familienkutsche. Eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern spart in Oberstaufen so leicht um die 230 Euro pro Woche allein an den Nebenkosten.



Sonntag, 30. März 2008

april.jpgAm Dienstag ist der 1. April. Ein Tag, an dem man gehörig auf der Hut sein muss, um nicht “in den April geschickt” zu werden. Der Brauch seine Mitmenschen mit einem Scherz am ersten Apriltag hinters Licht zu führen, ist in den Westeuropäischen Ländern bereits seit dem 16. Jahrhundert üblich. Mit den Auswanderern gelangte er auch nach Nordamerika. Über seinen Ursprung gibt es mehrere Erklärungen.

Im Jahr 1564 reformierte der französische König Heinrich IX: den Kalender. Neujahr wurde fortan am 1. Januar, nicht mehr am 1. April gefeiert. Wer das dennoch am alten Datum tat, wurde ausgelacht. Eine andere Erklärung stützt sich auf den Augsburger Reuchstag auf dem 1530 auch das Münzwesen geregelt werden sollte. Aus Zeitgründen kam s nicht dazu. am 1.April sollte ein Münztag einberufen werden. Doch der fand dann schließlich doch nicht statt. Viele Spekulanten, die auf ihn gesetzt hatten, verloren ihr Geld und wurden auch noch verspottet.

Welche Wurzeln die Aprilscherze auch immer haben mögen – manche sehen den Ursprung auch im launische Aprilwetter . sie werden auch heute noch gemacht. Selbst die Medien spielen mit, schicken ihre Leser und Zuschauer in den April. So berichtete Mitte der 80er Jahre eine Berliner Zeitung, dass im Britischen Sektor der Stadt der Linksverkehr eingeführt werde. Bereits Ende der 50er Jahre sendete die BBC einen Bericht über die Spaghettiernte in der Schweiz. Und im vergangenen Jahr vermeldete tagesschau.de, dass die Erkennungsmelodie der Nachrichtensendung künftig nicht mehr jeden Abend von einem Orchester live eingespielt, nur noch der Gong von Hand geschlagen werde.



Samstag, 29. März 2008

heidepark.jpgMit dem Beginn der neuen Saison versteht sich der Heide-Park Soltau zusammen mit seinem karibischen Holiday Camp, das vor allem Campingfreunde anspricht, als Resort. Für die Besucher von Norddeutschlands größtem Erlebnispark bedeutet das noch mehr Zeit für noch mehr Spaß, denn durch die verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten, es gibt auch ein Hotel, wird aus einem abenteuerlichen Tagesausflug ein unvergesslicher Kurzurlaub für die ganze Familie.

Während die Großeltern die malerischen Grünanlagen genießen und sich von den 60-plus-Angeboten durch die 85 Hektar große wunderschöne Parklandschaft leiten lassen, stockt den Eltern und Jugendlichen bei so mancher Superlative der Atem. Die schnellste Katapultstart-Achterbahn Desert Race dreht seit der letzten Saison schwindelerregende Runden durch die Heide-Park-Wüste, die größte Holzachterbahn der Welt Colossos dominiert bereits seit 2002 die Abenteuerwelt und auch Scream, der weltweit höchste Gyro-Drop-Tower ist ein Muss für jeden richtigen Freizeitparkfan.

Die Hauptpersonen im Heide-Park sind in der Saison 2008 aber die kleinsten Gäste. Neben der beliebten Kindermeile, den lustigen Shows und spannenden Spielplätzen, erweitert der beliebte Erlebnispark sein familienfreundliches Angebot um Screamie, den kleinen Kinderturm und das Lucky Land.

Der neue elf Meter hohe Turm für Kinder steht direkt neben seinem großen Bruder Scream. Im Gegensatz zu diesem ist Screamie aber nicht furchteinflößend sondern niedlich und begeistert bereits mutige Vierjährige. Außerdem müssen kleine Glücksritter müssen nicht mehr lange warten, bis der wilde Westen in die Heide umzieh- Dann heißt es für mutige Cowboys und Squaws im Lucky Land aufregende Abenteuer erleben. Die rasante Indianer-Achterbahn und der spannende Westernspielsplatz warten genauso darauf von furchtlosen Entdeckern erprobt zu werden wie das schwungvolle Western-Riesenrad und das lebhafte Goldschürfen. Das abenteuerliche Kinderland wird voraussichtlich im Mai mit einem großen Fest für die Kleinen eingeweiht werden, die schon jetzt auf viele Überraschungen gespannt sein dürfen.

Foto: Heide Park



Freitag, 28. März 2008

wendt.jpgDer Frühling scheint jetzt nicht mehr aufzuhalten zu sein und das macht Lust auf die neue Camping-Saison. Jetzt in der Zeit um Ostern herum beginnt sie wieder, die neue Caravaningsaison. Viele haben schon die Tage und Wochen im Kalender rot markiert, an denen Sie loswollen. In den Fingerspitzen kribbelt es bereits bei den Caravaningfreunden.

Mit 280 Reisemobilen und Wohnwagen sowie 150 Vorzelten hat Caravan-Wendt die größte Caravaning-Ausstellung in Mecklenburg-Vorpommern. Eine herzliche Einladung spricht Wendt allen Mobiltouristen zur Caravaningmesse am 5. und 6. April in Kremmin aus.

Von jeweils 10 – 17 Uhr erwartet Wendt die Besucher mit Spiel und Spaß für die ganze Familie sowie neuen 2008er Modellen. Ein Wochenende, an das man gern zurückblickt, mit vielen neuen Eindrücken, netten Gespächen mit anderen Campern und dem Wendt-Team, wertvollen Ideen und neuen Inspirationen.

Foto: Caravan-Wendt



Donnerstag, 27. März 2008

drk.jpgDethleffs ist nicht nur ein Hersteller von Caravans und Reisemobilen, sondern hilft auch dem DRK, wenn es nötig ist. Mit großer Freude empfing Jörg Kuon, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wangen, aus den Händen von Dethleffs-Geschäftsführer Norbert Dellekönig den Schlüssel eines neuen, umgebauten Einsatzfahrzeuges.

Das DRK hatte das Fahrzeug als Spende erhalten. Allerdings fehlte noch das komplette “Innenleben”, ohne das eine mobile Einsatzzentrale nicht funktionieren kann. Der Allgäuer Hersteller Dethleffs übernahm den Innenausbau des Fahrzeugs sowie die dadurch anfallenden Materialkosten von 2000 Euro.

Als “Freund der Familie”, so das Firmenmotto, hat es sich Dethleffs auf die Fahnen geschrieben, soziale Einrichtungen durch Materialspenden und Arbeitseinsatz tatkräftig zu unterstützen. Unter der Aufsicht von Alwin Zengerle, gewerblicher Ausbildungsleiter bei Dethleffs, haben zwei Auszubildende in über 200 Arbeitsstunden dafür Sorge getragen, dass der neue Kraftwagen zukünftig für Spezialeinsätze des DRK gerüstet ist.

Foto: Dethleffs



Mittwoch, 26. März 2008

reifenhella.jpgWeniger Verschleiß und CO2-Ausstoß, keine schmutzigen Hände mehr beim Prüfen des Reifendrucks: diese Vorteile ermöglicht das direkt messende Kontrollsystem TC-400 von Hella. Es ist zur universellen Nachrüstung für nahezu alle Reifen geeignet und lässt sich vom Fachmann beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen installieren

Das direkt messende und völlig autonome System besteht aus vier Radsensoren, einem elektronischen Steuergerät sowie einem Multicolor-Display. Die Radsensoren messen permanent den Luftdruck und die Innentemperatur der Reifen und übertragen diese Daten per Funk an das elektronische Steuergerät. Bei plötzlichem Druckverlust oder Temperaturabweichung löst es über das Display im Cockpit einen optischen und akustischen Alarm aus und zeigt an, welcher Reifen betroffen ist.

Darüber hinaus warnt das TC-400 auch bei schleichendem Druckverlust oder bei Überdruck. Wer dann frühzeitig eingreift, reduziert den Reifenverschleiß. Außerdem geben die ständig im Display verfügbaren Reifendaten ein Gefühl der Sicherheit, vor allem auf langen Dienstreisen oder bei Urlaubsfahrten. Und niemand muss sich mehr die Hände schmutzig machen, nur um den Reifendruck zu überprüfen.

Das TC-400 umfasst vier Sensoren, Steuergerät, Display, Kabelsatz und Montagematerial. Darüber hinaus bietet Hella einzelne Sensoren zur Erweiterung an, etwa für Ersatzreifen, Zwillingsbereifung sowie den alternativen Satz Sommer- oder Winterreifen.

Foto: Hella



Dienstag, 25. März 2008

raststatte.jpgWenn es Nacht wird auf Deutschlands Autobahnen, entwickeln sich Parkplätze und Raststätten auf der Autobahn zu lebensgefährlichen Fallen. Die dort im Dunklen oft unbeleuchtet abgestellten Brummis stellen eine tödliche Gefahr für einfahrende Autofahrer dar. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) appelliert dringend an die Autofahrer, sich den Parkplätzen nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig zu nähern, oder ganz darauf zu verzichten.

Denn: Häufig reichen die Hänger der Trucks sogar bis in die Abbiegespur der Autobahn. Nach Beobachtungen des AvD- Institutes für Verkehrssoziologie  ist es heute keine Ausnahme mehr, dass dreimal so viele Lkws wie vorhandene Parkplätze auf den Autobahn-Raststätten stehen. Autobahnraststätten und –parkplätze seien zum Teil bis zu 100 Prozent mit Lastwagen überparkt. Laut EU-Kommission fehlen in der Bundesrepublik rund 18.000 Parkplätze, die nicht ausreichen werden, wenn man die Prognosen der Wirtschaftsinstitute hochrechnet, da sich die Zahl der LKW allein in den nächsten 10 Jahren verdoppeln oder gar verdreifachen werden.

Der AvD weist darauf hin, dass es gerade in der Urlaubszeit zu gefährlichen Begegnungen auf den Ein- und Ausfahrten der Raststätten mit parkenden Brummis kommt. Quengelnde Kinder und das ungewohnte Absolvieren großer Fahrstrecken bis zum Urlaubsort veranlassen die Fahrer häufiger als gewohnt die Rast- und Parkanlagen anzufahren. Wichtig sei es, langsam und besonders vorsichtig auf die Abbiegespur zum Rasthof einzufahren oder unter Umständen sogar ganz von der Autobahn abzufahren. Die großen Autohöfe rechts und links der Autobahnen haben sich auf den Verkehrszuwachs eingestellt und bieten vielfach speziell zugeschnittene Stellplätze.



Montag, 24. März 2008

filmstadtplan_08.jpgSpannung, Entertainment und Information aus der Trickkiste der Filmemacher präsentiert das Ausflugsziel Bavaria Filmstadt in der neuen Saison. Auf die Besucher warten zwei neue Attraktionen, die Originalkulisse aus „DWK5 – Die wilden Kerle: Hinter dem Horizont“ und der 4 D-Motion-Cinema-Ride “Lissi und die wilde Kaiserfahrt”.

Nur in der Bavaria Filmstadt erlebt man im Rahmen der Führung ab sofort hautnah den spektakulären Ort des Schattenreichs, an dem der Showdown des neuesten Kinofilms aus der erfolgreichen Reihe “Die wilden Kerle” stattfindet: die Höllentorhalle. In dieser aufwändigen Filmdekoration auf fast 1000 Quadratmetern erfahren die Besucher, wie Regisseur und Schauspieler die schwierigen Prüfungen inszenierten, welche die Mannschaft rund um Leon zu bestehen hat. Das Höllentor – eine spektakuläre Location, die nicht nur Fans begeistern wird.

Speziell für das 4 D-Erlebnis-Kino der Bavaria Filmstadt hat Bully gemeinsam mit der Filmstadt-Crew den Motion Cinema Ride „Lissi und die wilde Kaiserfahrt“ am Hochleistungscomputer kreiert. Parallel zur Bildhandlung bewegte Kinositze, digitale Projektionstechnik in 3 D, explosive Spezialeffekte und die Weltneuheit Iosono Soundsystem machen den Animationsfilm zu einem multimedialen Rausch. Gemeinsam mit der bezaubernden Lissi auf einem virtuellen Snowboard werden auf der Flucht vor zwei Kammerjägern in einer atemberaubenden Verfolgungsjagd Kopf und Kragen riskiert,  Eiskanäle und Lawinen in haarsträubenden Steilfahrten passiert und zusammenstürzende Brücken in letzter Sekunde heil überwunden. Und dies sind lediglich zwei Gründe, in diesem Jahr in der Filmstadt vorbeizuschauen.

Foto: Bavaria Filmstadt



Sonntag, 23. März 2008

grappa.jpgJüngst war ich auf der Messe Pro Wein In Düsseldorf. Ich bin kein Weinexperte, kein Weinkenner, höchstens Weintrinker. Ich war dort, weil meine Frau in der Gastronomie arbeitet und wir von ihren Chefs eingeladen waren. Eine Weltreise in Sachen Wein ist aber trotzdem eine unglaublich interessante Erfahrung. Vor allem die schlauen Kommentare der wahren und selbsternannten Experten. Aber wir sind hier ja nicht beim Wein-Blogger. Ich entdeckte aber auch etwas, das für die Mobilreisenden interessant sein kann, vor allem, wenn in diesem Jahr ihr Reiseziel Italien heißt.

Nachdem ich keine Lust mehr hatte, den in Gefäßen spuckenden Weintestern zuzusehen, wandte ich mich einem Grappa-Stand zu. Na klar, Grappa kennt jeder spätestens vom letzten Schluck beim Italiener. Aber das waren ja nun Profis. Kosten wollte ich, nicht mich betrinken. Und der Signore leitete mich auf die für mich passende Grappa-Richtung. Möglichkeiten gab es ungefähr genauso viele wie am Kreisverkehr rund um den Triumphbogen falsch oder eben richtig abzubiegen.

Meine Richtung auf dem grappaschen Place d’Etoile führte mich zum, so der Experte, “Rolls Royce der Grappe”. Gebrannt wird er aus der Rebsorte Picolit Bianco. Und die wurde schon im Römischen Reich angebaut. Die Traube aus der Region Friaul ist zwar klein, aber von großer Bedeutung. Ende des 18. Jahrhunderts wurden aus ihr Dessertweine für die Höfe Deutschlands, Englands und Frankreichs gekeltert. Wäre es nicht nur eine Trinkprobe gewesen, hätte ich mich wahrscheinlich ob dieser geschichtsträchtigen Bedeutung verschluckt. Doch so blieb die nur Würdigung der guten Idee der Familie Nonino, die als wohl einzige in Italien auf die Idee kam, daraus einen unglaublich sanften und schmackhaften Grappa zu brennen.



Samstag, 22. März 2008

schranke.jpgNach der Abschwächung in den Wintermonaten sind die Kraftstoffpreise pünktlich zu den Osterfeiertagen erneut angestiegen. Damit folgen sie dem Muster der vergangenen Jahre und füllen die Kassen der Mineralölkonzerne, die bereits 2007 Rekordgewinne einfahren konnten. Darauf macht der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Berlin aufmerksam. “Die Ölmultis erwirtschaften ihren Profit auf dem Rücken der Verbraucher”, kritisiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand.

Doch wie viel Geld in den Tank wandert, können Autofahrer zum Teil selbst bestimmen. Wer als Caravaner oder Reisemobilist unterwegs ist, kann durch verschiedene Maßnahmen Verbrauch und Kosten senken und so auch die Umwelt entlasten. Der VCD empfiehlt, auf eine spritsparende Fahrweise achten. Die wichtigsten Regeln in Kürze:

  • vorausschauend fahren und unnötiges Beschleunigen und Bremsen vermeiden
  • früh in den nächsten Gang hochschalten und niedrigtourig fahren
  • Motor bei Stopps, die länger als zehn Sekunden dauern, ausschalten
  • mit maximal empfohlenem Reifendruck fahren
  • unnötigen Ballast aus dem Kofferraum und nicht benötigte An- und Aufbauten entfernen
  • Tempo drosseln und auf Landstraßen maximal 90 km/h, auf Autobahnen nicht schneller als 120 km/h fahren


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