Donnerstag, 13. Dezember 2007

Die Initiative “Weihnachtliches Hamburg” glänzt mit Neuerungen in der diesjährigen Weihnachtsmarktsaison. Erstmals werden Hamburger Weihnachtsmärkte bis Silvester geöffnet haben. Die besinnlichen Tage gehen in der Freien und Hansestadt in die Verlängerung. 

In der Adventszeit gibt es ein Fest der Sinne – von nostalgischen Attraktionen auf dem Historischen Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus bis zum romantischen, in warme Decken gehüllten Entspannen in einem der Cafés mit Panoramablick an der Binnenalster. Zum ersten Mal werden die Buden und Stände Hamburg nicht nur bis Heiligabend, sondern sogar bis zum Jahreswechsel in ein strahlendes Lichtermeer tauchen.

Die Märkte auf der Spitalerstraße, am Gerhart-Hauptmann-Platz, an der St.-Petri-Kirche sowie am Gänsemarkt werden bis 30. Dezember, der Weihnachtsmarkt sogar noch bis zur Silvesternacht um 2 Uhr morgens geöffnet sein. So duftet es in der Innenstadt von Hamburg noch bis über die traditionellen Weihnachtstage hinaus nach Lebkuchen und Bratäpfeln, können sich die Besucher bis Silvester an heißem Punsch wärmen.

Foto: Hamburg Tourismus GmbH



Mittwoch, 12. Dezember 2007

Der wunderbare Duft von Glühwein, Lebkuchen und Bratäpfeln überzieht den kleinen “Alten Weihnachtsmarkt” am Chausseehaus in der Proraer Chaussee in Binz auf Rügen. Der etwa sieben Meter große Weihnachtsbaum erstrahlt in festlichem Glanz, geschmückt mit Teddybären, roten Schleifen, vielen Kugeln und Lichtern inmitten der kleinen Zauberwelt. Festlich geschmückte Weihnachtsbuden laden mit liebevoller und aufwändiger Dekoration zum Träumen und Verweilen ein.

Eine lebensgroße Weihnachtskrippe gibt es genauso zu bestaunen wie den Weihnachtsmann in seiner mittlerweile legendären Weihnachtswerkstatt, die viele Kinder schon während der Sommersaison gesucht haben. Ein richtiges Weihnachtspostamt mit Sonderstempel, Wunschzettelannahme und Geschenkausgabe ist ein weiterer romantischer Höhepunkt auf dem Alten Markt.

Nicht der Verkaufstrubel, sondern leuchtende Kinderaugen, entspannte Eltern und verträumte Großeltern stehen im Mittelpunkt. Dafür sorgt unter anderem das nostalgische Dampfkarussell, das von einer alten Kirmes-Konzertorgel begleitet seine Runden dreht. Ein echter Nachtwächter schließt um 20 Uhr die Tore des Marktes, letztmalig am 23. Dezember.

Foto: Rügen Art – Creativ Werkstatt Binz



Dienstag, 11. Dezember 2007

In den vergangenen Tagen gab es beim Camping Blogger ein paar Unregelmäßigkeiten. Nicht jeden Tag gab es etwas Neues. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Der Grund war allerdings nicht, dass ich faul war oder keine Ideen mehr hatte. Mein Internetzugang war gekappt und mich wieder an den Rest der Welt anzuschließen, war schwieriger als ich es mir im Jahr 2007 gedacht hätte.

Am Mittwoch hatten wir hier einen Super-GAU. Eine Verteilerstation war ausgefallen. Da ich bei einer Zeitung tätig bin, telefonierte ich am Donnerstag mit dem Telekom-Pressesprecher. Der sagte mir, dass 17.000 Haushalte betroffen waren und es noch in einzelnen Fällen zu Störungen kommen könnte. Jeder Einzelne sollte sich dann an die Service-Hotline wenden.

Das tat ich, meldete die Störung am Donnerstag. Am Freitag blinkte meine Fritz-Box immer noch, hatte kein Signal. Nachfrage bei der Telekom: Ihr Auftrag ist in Bearbeitung, warten Sie bis Sonnabend. Dann hatte sich natürlich immer noch nichts getan und nach der Gegegnfrage der Call-Center-Agentin, ob ich denn überhaupt am Strom angeschlossen wäre, war mir klar, dass sich bis zum Montag nichts tun würde.

So ein Internet-Café ist schon eine coole Einrichtung. Und unbezahlbar ist es auch nicht. Aber irgendwie macht es ja keinen Sinn, in einen Waschsalon zu gehen, wenn man zu Hause eine Waschmaschine hat. Aber der Camping Blogger sollte ja auch wieder aufgefrischt werden.

Seit Montag funktioniert mein DSL nun wieder. Und ich hätte wohl gar keinen Beitrag in diesem Blog geschrieben, wenn ich am heutigen Dienstag nicht drei Mails von der Telekom bekommen hätte. In der ersten teilt sie mir mit, dass meine Störung (von vor fünf Tagen) aufgenommen wurde, in der zweiten, dass sie bearbeitet wird und der Bearbeitungsstatus im Internet verfolgt werden kann (wie denn, ohne Zugang?) und in det dritten, dass alles wieder in Ordnung ist (das hatte ich dann auch schon gemerkt). Ab jetzt gibts wieder täglich was Neues (bis uns die Telekom scheidet).



Montag, 10. Dezember 2007

Noch bis zum 24. Dezember hat Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt, der Dresdner Striezelmarkt, seine Pforten geöffnet. Diesmal findet der 1434 erstmals organisierte Markt allerdings nicht auf dem Altmarkt statt, denn der ist derzeit Großbaustelle für eine Tiefgarage. Der Ferdinandplatz wurde nun technisch und mit einer größtenteils asphaltierten Oberfläche fit für das vorweihnachtliche Geschehen gemacht.

So bietet er beste Voraussetzungen für die 254 Stände, an denen unter anderem festliches Backwerk wie der Original Dresdner Christstollen und Pulsnitzer Pfefferkuchen angeboten werden. Die Besucher können sich mit einer Vielzahl weiterer Imbiss- und Glühweinangebote verwöhnen und sich an den kunsthandwerklichen Erzeugnissen aus dem Erzgebirge, der Lausitz und aus Thüringen erfreuen.

Auch ein Rahmenprogramm bereichert den Markt in Elbflorenz. Weit über 100 Auftritte, Theateraufführungen, Krippenspiele und Konzerte erwarten die Besucher. Und auch wenn sich der Striezelmarkt der weihnachtlichen Tradition verpflichtet fühlt, gibt es doch ein hochmodernes Spektakel zu erleben. An den kommenden Donnerstagen und Freitagen präsentiert das Hochseilteam Roland Schmidt den Weihnachtsmann in 30 Metern Höhe. Gezogen wird sein Schlitten von einem Rentier – und das auf einem nur 16 Millimeter dünnen Stahlseil.

Foto: LHD/Silvio Dittrich



Sonntag, 9. Dezember 2007

Über Adventskalender wurde in diesem Blog ja schon geschrieben. Diesmal geht es aber nicht um einen Kalender, den man sich an die Wand hängt oder auf einen Schrank stellt. Die Freizeit-AG hat einen ganz besonderen Adventskalender auf ihre Internetseite gestellt. Und der dient sogar noch einem guten Zweck.

24 Türchen hat natürlich auch der Internet-Kalender. Hinter jedem verbergen sich ein oder mehrere Produkte, die bei ebay ersteigert werden können. Die Weihnachts-Auktion hat das Ziel, mindestens 25.000 Euro zu ersteigern. Und die sollen dann wiederum der McDonald’s-Kinderhilfe gespendet werden.

Jede Auktion ist auf zehn Tage begrenzt. Sie endet am jeweiligen Dezembertag. Die Versteigerung des Preises für den 24. Dezember beginnt also bereits am 14. Dezember. Mitbieten lohnt sich dabei, denn es geht um einen Hobby Excellent Easy. Der Startpreis liegt bei einem Euro. Auch alle anderen Auktionsobjekte können bereits vorher angesehen werden. Wies mit dem Ersteigern genau funktioniert, erklärt die Freizeit-AG auf ihrer Internetseite.

Foto: Hobby 



Samstag, 8. Dezember 2007

Auch alte Rostocker erleben ihre Stadt in der Vorweihnachtszeit mit Staunen. Der größte Weihnachtsmarkt Norddeutschlands legt der historischen Innenstadt die schönste Festtagsdecke des Jahres auf. Mit den prächtig geschmückten Karussells und Verkaufsständen von rund 250 Schaustellern und Markthändlern aus allen 16 Bundesländern sowie Schweden, Finnland und dem Baltikum wird eine faszinierende Atmosphäre geschaffen.

Auf rund 3,2 Kilometern Länge geht es über den Markt, vorbei an historischen Giebelhäusern der Gotik, des Barock oder der Renaissance. Vor dem ehrwürduigen Rathaus steht das 34 Meter hohe Riesenrad. Uralte Handwerkskunst wird demonstriert und im Zelt lauschen die Kinder den Geschichten der Märchenerzählerin. An jedem Wochenende gibt es auf der Märchenschloss-Bühne ein Stück mit dem Weihnachtsmann, der Märchentante, der Eisprinzessin und dem Gestiefelten Kater.

Überhaupt: Kein anderer Markt im Norden Deutschlands hat ein so vielfältiges Kinderprogramm zu bieten wie der in der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Rund 60 Veranstaltungen gibt es, jeder Tag ist ein Spieltag auf der Bühne. Doch auch die großen Besucher kommen beim Rostocker Wintermärchen, das bis zum 22. Dezember andauert, nicht zu kurz.

Foto: Großmarkt Rostock 



Dienstag, 4. Dezember 2007

Coca-Cola hat mehr mit Weihnachten zu tun, als man gemeinhin annehmen mag. So verdankt der Weihnachtsmann den von uns als typisch empfundenen roten Mantel eben einer alten Werbekampagne der Limonadenfirma. Und der verdanken wir wiederum die Coca-Cola-Trucktour, die in erster Linie eine große Werbeveranstaltung, aber für alle, die auf Lichter und Weihnachtskitsch stehen, ein unvergessliches Erlebnis ist.

Die Weihnachtstrucks sind seit 1997 in der Adventszeit unterwegs. Zum zehnjährigen Jubiläum steuern sie erstmals auch europaweit Stationen an. Im Mittelpunkt der Tour stehen Santa Claus und das Thema Musik. Regionale Bands spielen auf der Weihnachtsbühne und im Song-Studio kann man sein Lieblings-Weihnachtslied singen und gleich auf DVD mitnehmen.

Apropos singen, seit dem vergangenen Jahr, als sie Melanie Thorntons unvergleichliches “Wonderful Dream” ablöste, ist Sarah Connor mit ihrem Song “The best Side of Life” die Stimme der weihnachtlichen Cola-Tour. Und sie ist auch bei der Tour dabei. Natürlich nahm sie an der Eröffnung am 25. November in Köln teil und ist nun noch am 16. Dezember in Nürnberg und zum großen Abschluss am 23. Dezember in Leipzig auf der Bühne. Bis dahin werden die Trucks 60 deutsche Städte angesteuert haben.

Foto: The Coca-Cola Company



Montag, 3. Dezember 2007

Die Umsetzung des EU-Rahmenbeschlusses zur europaweiten Vollstreckung von Bußgeldern in nationales Recht st nicht mehr für das kommende Jahr zu erwarten. Das erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in einem Interview mit der ADAC-Motorwelt. Wer also im kommenden Jahr im Ausland eine Verkehrssünde begeht und nicht direkt vor Ort zur Kasse gebeten wird, kann ein weiteres Jahr nicht belangt werden.

Auch eine rückwirkende Vollstreckung ist laut dem ADAC-Bericht vom Tisch. Eine Ausnahme bildet allerdings Österreich. Mit der Alpenrepublik gibt es bereits seit Jahren ein funktionierendes Vollstreckungshilfeabkommen. Nach Ansicht der Justizministerin müssen vor der Umsetzung alle praktischen Probleme gelöst werden. So müsse sichergestellt sein, dass jeder Bürger in seiner Heimatsprache über den Inhalt des Bußgeldbescheides informiert wird.

Die Verzögerung bei der Einführung der europaweiten Vollstreckung dürfe aber nicht als Freibrief verstanden werden, sich im Ausland nicht rechtskonform zu verhalten. “Als guter europäischer Bürger sollte man für einen Verkehrsverstoß, den man im Ausland begangen hat, auch geradestehen und sein Knöllchen bezahlen”, so Zypries. Wer das nicht tut, dem droht nach Auskunft des ADAC bei einer erneuten Einreise, dass er zur Zahlung herangezogen wird.



Montag, 3. Dezember 2007

Aufmerksam sollten Autofahrer, und das betrifft Reisemobilisten ebenso wie die Fahrer von Zugmaschinen, nicht nur sein, wenn sie eine Tankstelle mit besonders günstigen Spritpresen suchen. Auch bei der Wahl der Zapfpistole müssen sie aufpassen. Allein der ADAC wird laut einer aktuellen Pressemitteilung 5000-mal im Jahr zu Fehlbetankungen gerufen. Schon das bloße Anlassen eines Diesels mit Benzin im Tank könne zu Motorschäden und Reparaturkosten von bis zu 7000 Euro führen.

Besonders moderne Dieselmotoren mit direkter Einspritzung sollten selbst bei minimalen Fehlbetankungen nicht mehr gestartet werden. Der Tankinhalt muss laut Automobilclub abgelassen, das Spritsystem gereinigt und der Wagen neu mit Diesel betankt werden.

Wird umgekehrt ein Benziner mit Diesel betankt, wird bereits nach wenigen Metern ein Stottern und Qualmen des Motors einsetzen. Auch in diesem Fall muss zumeist nicht nur der Diesel abgelassen, sondern auch das Kraftstoffsystem gereinigt werden. Dieser Irrtum komme allerdings seltener vor, da die Diesel-Zapfpistole meistens nicht in den Einfüllstutzen passt.

Als Hauptursache für die Verwechslung sieht der ADAC, dass viele Zapfpistolen heute nicht mehr mit der Kraftstoffmarke, sondern mit Werbung versehen sind. Früher hätten die Diesel-Zapfstellen zudem noch einen separaten Platz auf dem Tankstellengelände gehabt.



Samstag, 1. Dezember 2007

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist wohl der berühmteste Deutschlands. Aber auch sein kleiner Bruder im benachbarten Erlangen kann sich sehen lassen. Schon seit mittlerweise über 30 Jahren erstrahlt der Erlanger Schlossplatz zur Vorweihnachtszeit in gemütlichem und besinnlichem Licht. Vor der Kulisse des Markgrafenschlosses im Zentrum der Innenstadt lädt der Weihnachtsmarkt Groß und Klein zu stimmungsvollen Stunden ein.

Vielfältige weihnachtliche Geschenkideen, die an den schön geschmückten Ständen angeboten werden, sind nicht alles, was der Weihnachtsmarkt zu bieten hat. Neben Bratwurst, Schaschlik und Pommes locken gebratene Champignons, warme Süßspeisen und andere Gaumenfreuden. Die liebevoll gestaltete Krippe und ein Kinderkarussell bringen nicht nur die Augen der kleinen Besucher zum Leuchten.

Das musikalische Rahmenprogramm, das von Chören und Blechbläsergruppen aus Erlangen und Umgebung gestaltet wird, sorgt für eine besinnliche und anheimelnde Atmosphäre. Der Höhepunkt auf dem Weihnachtsmarkt wird am 10. Dezember der Besuch des Nürnberger Chrstkindes sein. Am 10. Dezember wird es alle Wunschzettel der Kinder gerne an sich nehmen.

Foto: Stadt Erlangen



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