Freitag, 30. November 2007

schwerin.jpgDie Adventszeit beginnt zwar erst am Sonntag, 2. Dezember, aber trotzdem hat so mancher zwischen Job, Weihnachtseinkäufen und Hausarbeit wenig Zeit für einen gemütlichen Becher Glühwein auf einem Weihnachtsmarkt. Da hat der Ostsee-Blog eine tolle Initiative entdeckt. Der Schweriner Weihnachtsmarkt hat nämlich – außer an den Weihnachtsfeiertagen – bis zum Silvesterwochenende geöffnet. Und der Eierpunsch schmeckt schließlich auch zwischen den Jahren.

Der weihnachtliche Markt mit Ständen am Pfaffenteich über den Marktplatz bis hin zum Schlachtermarkt verleiht der gesamten Altstadt der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns ein adventliches Flair. Der Marktplatz mit dem geschmückten Weihnachtsbaum und dem zauberhaften Märchenland bringt Kinderaugen zum Leuchten.

Dafür sorgt auch der tägliche Besuch des Weihnachtsmannes. Vorführungen der “Kleinen Künstler” sorgen für einen aufregenden Tag auf dem Mäkelborger Weihnachtsmarkt. Erstmalig wird der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr bis zum 29. Dezember fortgesetzt.

Foto: Stadtmarketing Schwerin



Donnerstag, 29. November 2007

weihnachtsmann2.jpgAm 2. Dezember ist der erste Advent, die ersten Türchen der Adventskalender werden geöffnet und so langsam wird es Zeit, die Wunschzettel zu schreiben. Die Seite camping-in-deutschland.de hat entdeckt, wo die hingehen. Nach Himmelpforten. Nach und nach nehmen sich der Weihnachtsmann und seine Helfer dort den fast 40.000 Kinderbriefen an.

In der kleinen Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Stade, europaweit als Christkinddorf anerkannt, bricht zum Jahresende geschäftiges Treiben aus. Neugierige beobachten durch die Fenster des Postamts, wie das Weihnachtsmann-Team Unmengen von Wunschzetteln bearbeitet, die Kinder aus aller Welt nach Himmelpforten geschickt haben. In der gemütlichen Weihnachtsstube könne die Kleinen den Weihnachtsmann besuchen, seinen Geschichten lauschen und Wünsche an ihn richten.

Den glanzvollen Start in die Weihnachtszeit markiert am 30. November die Nacht der 1000 Lichter. Hunderte von Kerzen und Lämpchen verwandeln Himmelpforten in ein flackerndes Lichtermeer. In dieser Nacht öffnet auch der Weihnachtsmarkt seine Pforten. Bis zum 9. Dezember lädt das Christkinddorf Himmelpforten zum Bummel ein.

Foto: Gemeinde Himmelpforten



Mittwoch, 28. November 2007

advent.jpgDie meisten Kinder und auch viele Erwachsene warten gespannt auf den 1. Dezember. Dann darf das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet werden. Der Kalender in seiner ursprünglichen Form gilt als eine Erfindung der deutschen Protestanten. In seinen Anfangstagen zu Beginn des 19. Jahrhunderts bedeutete Adventskalender lediglich einen Kreidestrich an jedem Tag ab dem 1. Dezember an die Tür zu zeichnen.

Der erste richtige Adventskalender wurde laut Österreichischem Landesmusum 1851 handgemacht hergestellt. Über den ersten gedruckten Kalender gibt es unterschiedliche Quellen. So soll er entweder aus Hamburg oder von dem Münchner Verleger Gerhard Lang auf den Markt gebracht worden sein. Überliefert ist zumindest der Kalender von Lang, der aus einem Bogen mit 24 Feldern zum Aufkleben und einem mit 24 Bildchen zum Ausschneiden bestand.

Nach 1920 verbreiteten sich Kalender, deren Festerchen man öffnen konnte. Nach den Bibelszenen wurden in den 50er Jahren hauptsächlich Motive aus verschneiten Städtchen verwendet. Den ersten Adventskalender mit Schokoladenfüllung gab es 1958. Heute gibt es nicht nur Adventskalender, die statt Schokolade Spielzeug oder andere Geschenke enthalten, sondern auch solche mit 31 Türen, um den Weg ins neue Jahr zu versüßen.



Dienstag, 27. November 2007

paderborn.jpgVom Historischen Rathaus, in der Vorweihnachtszeit der größte Adventskalender der Region, durch die “Sternengasse” bummeln zum Markt- und Domplatz mit dem illuminierten Dom – Diese einmalige Atmosphäre bietet nur der Paderborner Weihnachtsmarkt. Vom 28. November bis zum 23. Dezember hat er geöffnet.

Strahlender Mittelpunkt ist wieder der Dom, dessen Turm und Schiff Lichtdesigner in Szene setzen. Zwischen ihm und der ebenfalls illuminierten Gaukirche bauen 66 Beschicker, vor allem Kunsthandwerker, ihre Stände auf. Auf der Veranstaltungsbühne gibt es täglich Konzerte und andere Attraktionen.

In der “Sternengasse” weisen bis zu zwei Meter große Sterne mit wechselnden Farben dem Besucher den Weg vom Dom zum Rathaus. Eine weitere Attraktion auf dem Paderborner Weihnachtsmarkt ist die lebendige Krippe mit Esel, Ochs’ und Schafen an der Marktkirche. Gleich nebenan servieren Paderborner Landfrauen schmackhafte Eigenkreationen wie “Heiße Bäuerin” oder “Heißer Wilhelm”. Getrunken wird natürlich aus der Weihnachtsmarkttasse 2007, die nicht nur ein Gefäß, sondern auch ein begehrtes Sammelobjekt ist.

Foto: Stadt Paderborn



Montag, 26. November 2007

chab.JPGVor geschichtlichem Hintergrund und einzigartiger Kulisse wurde in diesem Jahr erstmals der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg in Berlin eröffnet. Ein ausgesuchtes Warensortiment, kulinarische Spezialitäten ein barockes Ambiente und ein hochwertiges Erscheinungsbild sollen Groß und Klein begeistern.

In seiner über 300-jährigen Geschichte präsentiert sich das Schloss erstmals als Gastgeber eines Weihnachtsmarktes. Dem historischen Ambiente angemessen, richtet sich die aufwändige Dekoration an höchsten Ansprüchen aus. Mit rund 250 internationalen Anbietern wurden die vorgelagerten Parkanlagen zusammen mit dem Ehrenhof und Bereichen der Schlossanlage selbst in ein einzigartiges Ensemble verwandelt.

Neben nächtlichen Sonderöffnungen des Schlosses Charlottenburg, Biedermeier-Sonderschauen und Weihnachtsausstellungen wurden ausschließlich in Holzhütten thematisierte Marktbereiche für ausgesuchtes Kunsthandwerk, alte Handwerkskünste und gehobene Gastronomie bis zu kulinarischen Spitzenangeboten in eine attraktive Erlebnisfläche gestaltet. Die aufwändige Lichtillumination der Gebäude und Parkbereiche integriert ein historisch anmutendes Fahrgeschäfteangebot sowie Themenzelte und ein speziell ausgearbeitetes Rahmenprogramm für Familien und Kinder auf dem Markt.

Foto: Werbeteam Berlin



Sonntag, 25. November 2007

christkindles.jpgAuf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, öffnet in jedem Jahr Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, der Christkindlesmarkt, seine Buden für die Besucher aus der ganzen Welt. Seine Internationalität zeigt der Markt schon auf der Internetsite, wo die Flaggen von Frankreich, Italien und Großbritannien gleich neben den Fahnen der USA und Japan den individuellen Zugang ermöglichen.

Immer am Freitag vor dem Ersten Advent, in diesem Jahr am 30. November, eröffnet das Nürnberger Christkind von der Empore der Frauenkirche um 17.30 Uhr mit einem feierlichen Prolog seinen Markt. Bis zum Heiligen Abend besuchen jährlich mehr als zwei Millionen Menschen aus aller Welt den Markt.

Etwa 180 Holzbuden, dekoriert mit rot-weißem Stoff, geben dem Christkindlesmarkt den Beinamen “Städtlein aus Holz und Tuch”. Die gut 200 Händler präsentieren ein bewusst traditionell gehaltenes Warenangebot: Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, weihnachtliche Artikel wie Rauschgoldengel und Krippen sowie beliebte Mitbringsel wie das Zwetschgenmännle. Kritische Augen der Mitarbeiter des Marktamtes sorgen dafür, dass Tannengirlanden ebenso wie Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik Tabu auf dem Christkindlesmarkt bleiben.

Foto: Christkindlesmarkt Nürnberg



Samstag, 24. November 2007

vokal.jpg“Die Stadt zum Bleiben”. So lautet das Motto von Koblenz. Besonders zur Weihnachtszeit findet es seine Erfüllung. Über 300.000 Besucher aus dem In- und Ausland haben sich im vergangenen Jahr vom Weihnachtsmarkt der Mosel-Rhein-Stadt verzaubern lassen. In diesem Jahr geht der Zauber nach dem Totensonntag bis zum 23. Dezember.

In festlicher Kulisse erwartet der traditionelle Markt in der Altstadt unmittelbar in der Nähe von Fußgängerzone und Einkaufsstraßen die Besucher. Über 100 Verkaufsstände bieten alles, was zu Weihnachten gehört. Von dekorativem Kunsthandwerk über Weihnachtsschmuck bis zu kulinarischen Genüssen.

Das anspruchsvolle Unterhaltungsprogramm Christmas Vokal wird im Innenhof des Rathauses veranstaltet. Auch auf den Straßen und Plätzen gibt es kulturelle Angebote, etwa auf der Bühne an der Liebfrauenkirche, auf der Manfred Gniffke die Weihnachtsgeschichte in der für Koblenz typischen “Moddersprach” erzählen wird. Auf dem Münzplatz locken die neue Rodelbahn, das Zelt mit dem Mammutskelett, das Kinderkarussell und viele weitere Attraktionen auf den Weihnachtsmarkt.

Foto: Stadt Koblenz



Freitag, 23. November 2007

concorde_mit-tupolev.jpgDie Concorde fliegt schon lange nicht mehr, aber sie kann besichtigt werden. Im Auto&Technik Museum Sinsheim hat sie neben ihrem sowjetischen Pendant, der Tupolev TU-144 einen Platz gefunden. Beide Modelle auf dem Museumsdach sind begehbar. Und das ist bei weitem nicht das einzig Interessante an dem eine Stunde südlich vom Frankfurter Flughafen gelegenen Museum.

Rund eine Million Besucher aus Deutschland und der Welt kommt jährlich, um die mehr als 3000 Exponate auf über 30.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu besichtigen. Die Vielfalt des Museums reicht von den ersten Automobilen bis hin zu Formel-1-Boliden. Die über 300 Oldtimer bieten einen repräsentativen Querschnitt durch alle Automarken und Epochen.

Aber nicht nur nüchterne Technik ist in Sinsheim zu bewundern, sondern auch kunstvoll gekleidete Puppen in der Mode vergangener Tage und mechanische Musikinstrumente, die einen Hauch von Nostalgie mit romantischem Einschlag vermitteln. Eine besondere Attraktion auf dem Gelände des Museums ist das IMAX-3D-Filmtheater mit 350 Sitzplätzen, das auf 600 Quadratmetern Leinwand Bilder fast zum Anfassen bietet.



Donnerstag, 22. November 2007

dussel.jpgEinen Erlebnismix aus Weihnachtsmarkt und Shopping präsentiert die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf bis zum 23. Dezember. Rund um die Königsallee laden sechs Themenwelten in den beliebtesten Einaufsstraßen der Stadt zu einem vorweihnachtlichen Streifzug ein.

Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt wurde an verschiedenen Orten der Innenstadt individuell inszeniert. Premiere feiert in diesem Jahr der Sternchenmarkt am Stadtbrückchen. Funkelnde Sterne und riesige Kristalle tauchen dort himmelblau bemalte Stände in eine imposante Winterlandschaft. Auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus bieten zahlreiche Kunsthandwerker in historischen Hütten ihre Waren an.

Der vom Jugendstil geprägte Engelchen-Markt sorgt auf dem Heinrich-Heine-Platz in der Altstadt für Aufsehen. Auf der Flinger Straße wird das weihnachtliche Angebot in nachgebildeten und handbemalten Düsseldorfer Bürgerhäuschen präsentiert. Besonders familienfreundlich zeigt sich der Weihnachtsmarkt am Schadowplatz mit Karussells und Kinderaktionen. Santa-Claus-Mützen im XXL-Format, Rentiere und bunte Lichter schmücken die Häuschen auf der Schadowstraße.

Foto: Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH



Mittwoch, 21. November 2007

bucke.jpgAm 28. November beginnt der Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg. Dazu werden der Posaunenchor Bückeburg und die Hofreitschule mit märchenhaften Reitvorführungen die Besucher in Vorfreude versetzen. Bis zum 2. Dezember und dann noch einmal vom 5. bis 9. Dezember erwarten die Besucher außergewöhnliche Attraktionen in einem wunderschönen Ambiente.

Dazu gehört die größte Feuerzangenbowle der Welt. Der Kessel misst 2,5 Meter Durchmesser, hat eine Höhe von 3,4 Metern und ein Gewicht von 1,8 Tonnen. Randvoll ist er gefüllt mit 9000 Litern der Mischung aus Rum, Rotwein und Zucker. Nach Einbruch der Dunkelheit kommt sie allabendlich einem guten Zweck zugute, wenn Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe und Erfinder Hartmut Senkel durch das Abbrennen des Zuckerhutes den Verein Kinder in Not unterstützen.

Auf dem historischen Marktplatz vor dem Schlosstor wird am 23. November eine Eisbahn eingerichtet, die auf 750 Quadratmetern unvergessliche Stunden und ebenfalls Weihnachtszauber verspricht. Ein Künstler wird aus einem Eisblock eine Märchenfigur formen, eine Eisrevue und Eisstockschießen stehen ebenfalls auf dem Programm von Bückeburg on Ice, das sogar bis zum 9. Januar läuft.

Foto: Schloss Bückeburg



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