Sonntag, 30. September 2007
Bereits zum zehnten Mal lädt der Reiseveranstalter G-Tours in diesem Jahr zu einem Reisetreffen ein. Ziel ist vom 15. bis 18. November das Altmühltal. Willkommen sind Teilnehmer mit jedem Reisemobil, egal von welchem Hersteller. Im Herzen Bayerns können alte Freunde getroffen, neue kennen gelernt werden. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Programm.
Begrüßt werden die Teilnehmer am Vorabend auf dem Campingplatz Kratzmühle. Der erste “richtige” Treffen-Tag hält einen besonderen Programmpunkt parat. Auf einem ganztägigen Ausflug in die Region geht es zum neuen Audi-Museum “mobile”, ins Factory-Outlet-Center “Ingolstadt Village”, das mit Schnäppchen lockt, und nach Eichstätt, wo es außer einer Führung durch die Barockstadt auch den Besuch einer Edelkaffeerösterei gibt.
Zu einem Reisetreffen gehören natürlich auch die Reisen selbst. Und auf diese gibt es in den darauffolgenden zwei Tagen eine gehörige Portion Vorgeschmack. In Videofilmen werden unter anderem das Baskenland, die Slowakei und Sizilien präsentiert. Das G-Tours-Reiseprogramm 2008 wird vorgestellt und in einer offenen Runde schon einmal über die Reisepläne 2009 gesprochen. Wenn da kein Fernweh aufkommt.
Sonntag, 30. September 2007
Während auf anderen Plätzen das Abcampen zelebriert wird, macht man sich im Feriencamp Biggesee – Vier Jahreszeiten bereit fürs Wintercampen. Denn der Name ist Programm. Auch in der Zeit von Oktober bis März kann dort gecampt werden. Beim Tag der offenen Tür am 3. Oktober stellt sich die Anlage im Herzen des Naturparks Ebbegebirge am südwestlichen Zipfel des Sauerlandes vor.
Außerdem findet ab 15 Uhr ein großer Herbstmarkt statt. Dort gibt es herbstliche Dekorationen wie Blumenschmuck und viele andere Geschenk- und Dekoideen für die Jahreszeit. Eine große Verlosung lockt mit schönen Preisen. Auch an die Kinder wurde gedacht. Der Kinderclub ist geöffnet und ab 19 Uhr kehrt Abenteuerstimmung ein, wenn am Lagerfeuer Stockbrot gebacken wird. Die Erwachsenen brauchen sich m ihr leibliches Wohl ebenfalls nicht zu sorgen. Es gibt Kaffee und Kuchen ebenso wie Spezialitäten vom Grill und erfrischende Getränke.
Sicherlich lässt sich auch noch ein Arrangement für die Wintersaison abschließen. Denn auch dann ist das Feriencamp ein reizvolles Ziel. Die Landschaft mit ausgedehnten Wäldern, weiten Feldern und kilometerlangen Wanderwegen versprüht in Schnee und Eis gekleidet ihren ganz besonderen Charme. Zudem locken die nahen Wintersportgebiete.
Samstag, 29. September 2007
“Die schamanische Mesa”. So ist ein Wochenendkurs überschrieben, den die bayerische Künstlerin Cambra Maria Skadé in den kommenden Wochen drei Mal auf dem Campingplatz Elbsee anbietet. Im Allgäu wird es allerdings nicht nur um Malerei gehen.
Kunst, Heilung, Magie, das soll an den zwei Tagen den Teilnehmern nahegebracht werden. Korrekt gesagt, den Teilnehmerinnen, denn das Wochenendseminar ist nur für Frauen bestimmt. Wie können ihre Geschichten sichtbar, hörbar gemacht und umschrieben werden? Antworten sollen dort gegeben werden. “Mit diesem alten Heilwerkzeug und unseren gemalten Bildern setzen wir unsere Visionen auf den Weg”, verspricht die Künstlerin.
Während des Seminars werden verschiedene Maltechniken vermittelt, mit denen aus Ritualen und Visionen entstandene Bilder entwickelt werden. Experimente mit antiken Maltechniken, die Verbindung von Malerei und Zeichnung sowie Schwamm-, Spachtel- und Schablonentechniken gehören dazu. Klingt manches wie aus einer anderen Welt, so müssen sich Interessierte aber doch ganz irdisch anmelden.
Samstag, 29. September 2007
Der Mayener Lukasmarkt ist das größte Volksfest im nördlichen Rheinland-Pfalz. Und eines mit einer langen Tradition noch dazu. Wenn er vom 13. bis 21. Oktober wieder stattfindet, kann er auf eine 602-jährige Geschichte zurückblicken.
Im Jahre 1405 wurde der Name des Lukasmarkts geprägt. Kurfürst Werner von Falkenstein verlegte am 24. Juli jenen Jahres die bis dahin an Marienfeiertagen abgehaltenen drei Jahrmärkte auf andere Termine. Den Lukasmarkt eben auf den Sonntag nach Lukas (18. Oktober). Das bedeutet aber auch, dass schon vorher in Mayen Märkte abgehalten wurden. Das ermöglichte die Verleihung des Stadtrechtes 1291 durch König Rudolf Habsburg.
Heute findet der Markt nicht mehr nur an einem Tag statt und besteht zudem aus verschiedenen Bereichen. Während früher der Handel dominierte, ist die Innenstadt nun ein einziges Volksfest mit Fahrgeschäften, Buden und Ponybahn. Gehandelt wird aber auch noch. Beispielsweise auf dem Krammarkt, dem Pferdemarkt und dem Schafmarkt.
Das Spektakel lockt jedes Jahr bis zu 300.000 Besucher an. Viele von ihnen kommen auch wegen eines bestimmten – im wahrsten Sinne des Wortes – Höhepunkt: dem Feuerwerk. Es erleuchtet immer am Abschluss-Sonntag den Himmel über der Innenstadt.
Freitag, 28. September 2007
Anlässlich des 150. Geburtstages des französischen Fotografen Eugène Atget zeigt der Martin-Gropius-Bau Berlin eine große Retrospektive seiner Arbeiten. Die Ausstellung wurde von der Bibliothèque nationale de France zusammengestellt. Aus dem großen Fundus wurden 350 Werke ausgewählt.
Atget hat wie kein anderer Fotograf zwischen 1897 und 1927 das Alte Paris mit der Kamera festgehalten. Seine Aufnahmen zeigen die Stadt in ihren unterschiedlichen Facetten: enge Gassen und Höfe im historischen Zntrum, prächtige Paläste aus der Zeit vor der Revolution, Brücken und Kais am Ufer der Seine, aber auch Geschäfte mit ihren Auslagen in den Schaufenstern. Er fotografierte Treppenhäuser und architektonische Details an den Fassaden, nahm auch Interieurs Pariser Wohnungen auf.
Sein Interesse galt aber auch der Umgebung der französischen Hauptstadt. Es entstanden zeitlos wirkende Aufnahmen von den Parks von Versailles, Saint-Cloud und Sceaux. Er fotografierte Straßenhändler, Lumpensammler, Gewerbetreibende, Prostituierte. Seine 20 Kilogramm schwere Ausrüstung trug er ständig bei sich und so entstand ein einmaliger Motivreichtum.
Die Ausstellung umfasst sieben Kapitel. Ein besonderer Höhepunkt sind die von Atget selbst zusammengestellten Alben zu verschiedenen Themen wie Wohnungen, Schaufenster und Befestigungsanlagen. Sie ist bis zum 6. Januar 2008 zu sehen.
Freitag, 28. September 2007
Halbzeit beim Münchner Oktoberfest und am mittleren Wiesn-Wochenende heißt es: Benvenuti amici! Nicht nur, dass dieses Wochenende vom Wetter her wieder etwas mediterraner werden soll, auch die Besucherschar wird von italienischen Gästen geprägt. Traditionell treten die Italiener am zweiten Wochenende ihren Wiesnausflug gen Norden an. Darum werden die deutschen Polizisten auch von Kollegen aus Südtirol unterstützt, die fließend Deutsch und Italienisch sprechen.
Da viele Gäste mit dem Wohnmobil anreisen, verschärft sich die Situation auf den zwei eigens zur Wiesnzeit eingerichteten Camperparkplätzen. Denn raus aus dem Bierzelt, rein in den Wohnwagen funktioniert nicht. Es herrscht rund um die Theresienwiese ein absolutes Parkverbot, es wird ständig kontrolliert, Strafen und abschleppen inklusive.
Da die Campingplätze mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sind, stellen sie eine annehmbare und zudem stressfreie Alternative dar. Der eine Stellplatz befindet sich am De-Gasperi-Bogen auf dem Messegelände-Riem. Von dort fahren U2 und U7 bis Innsbrucker Ring, dann gehts weiter mit der U5 zur Theresienwiese. Stellplatz Nummer zwei ist an der Siegenburger Straße. Bus 133 bringt die Besucher zum Heimeranplatz, mit der U4 oder 5 geht es dann zur Theresienwiese.
Wer zwar Lust auf Wiesngetümmel, aber nicht Wiesngedrängel hat, sollte das Wochenende meiden. Entspannter gehts am Montag und Donnerstag zu. Ab 18 Uhr lohnt sich auch am Schluss-Sonntag, 7. Oktober, ein Besuch auf dem Oktoberfest.
Donnerstag, 27. September 2007
Eckart Witzigmann, Deutschlands erster Drei-terne-Koch, und Bernhard Paul, Roncalli-Direktor und Erfinder der Dinnershow haben sich für den Herbst wieder zusammengetan. Über 120.000 Gäste begeisterte Witzigmann & Roncalli-Bajazzo bei der Premiere von Herbst 2006 bis Frühjahr dieses Jahres. Von Oktober bis März werden sie mit Spiegelpalästen in Hamburg, Frankfurt und München sowie dem Eventkatamaran in Köln und Düsseldorf gastieren.
Das eigens für die Saison von Witzigmann komponierte Vier-Gänge-Menü eröffnet mit einem Mosaik vom Perlhuhn mit Salat von Prinzessböhnchen und schwarzen Nüssen, gefolgt von pochiertem See-Saibling in Kräutersauce, Forellenkaviar und Tapioka-Perlen. Kalbsfilet im krossen Brotmantel auf Panaché von Wurzelgemüsen ist einer von Witzigmanns Dinnershow-Klassikern und in dieser Saison der Hauptgang. Den süßen Abschluss bildet eine Délice von der Valrhona-Schokolade mit Kokosschaum und Passionsfruchtsorbet.
Umrahmt wird die Menüfolge von künstlerischen, akrobatischen und musikalischen Inszenierungen unter der Gesamtleitung von Bernhard Paul. Bis zu 20 Künstler sorgen dabei für Unterhaltung. Sie kommen unter anderem aus Russland, Italien, Frankreich und den USA. Musiker, Magiere, Akrobaten auf Trapez und Einrad, Jongleure und Comedians lassen bei der Dinnershow keinen langweiligen Moment aufkommen.
Donnerstag, 27. September 2007
Tradition wird in der Südtiroler Region Tisens-Prissian liebevoll gepflegt. So bei den alljährlichen Kastanientagen im Herbst. Unter dem Motto “Keschtnriggl” wird vom 20. bis 28. Oktober wieder fröhlich gefeiert mit Volksmusik, Törggelen, dem Südtiroler Inbegriff für gemütliches Beisammensein, und Spezialitäten rund um die Tisner Edelkastanie.
Bereits zum zehnten Mal wird den Besucher mit einem vielfältigen Programm die kulturelle, landschaftliche, wirtschaftliche und gastronomische Bedeutung dieses Charakterbaumes der bäuerlichen Kulturlandschaft nahegebracht. Wie keine andere Pflanze bestimmen die mächtigen Bäume mit ihren kraftvollen Ästen und dem überreichen Blattwerk das Bild im Tisner Mittelgebirge.
Jahrelang diente die Kastanie als Lebensmittel lediglich der Sättgung. Durch das Fest wird sie als köstliche Herbstfrucht mit exklusivem Charakter und kulinarischer Raffinesse gewürdigt. Es gibt Führungen durch Kastanienhaine, einen Kastanienmarkt, Kastanienfilmvorführungen und für die Kinder Spiele mit Kastanien.
Mittwoch, 26. September 2007
Dass ein Museumsbesuch durchaus auch eine sehr spannende Angelegenheit sein kann, zeigt die aktuelle Ausstellung im Graphikmuseum Pablo Picasso Münster. “Wa(h)re Lügen – Original und Fälschung im Dialog” heißt sie und wurde in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Städtischen Galerie Albstadt zusammengestellt.
Zu sehen ist eine Auswahl spektakulärer Kunstfälschungen. Dabei handelt es sich zumeist um Werke von Salvador Dali, Joan Miró und Pablo Picasso. Den Fälschungen sind zum Teil die jeweiligen Originale gegenübergestellt. Darüber hinaus werden an ausgewählten Beispielen die kriminalistischen Analysen und Verfahren erklärt und illustriert, die zur Aufdeckung der Fälschungen geführt haben.
Begleitend zur Ausstellung zeigt das Cinema Münster eine Reihe von Filmen, die sich mit dem Thema Fälschung befassen. Dazu gehören “Die Thomas-Crown-Affäre” (14. Oktober), “Schtonk!” (28. Oktober) und “Zelig” (4. November).
Mittwoch, 26. September 2007
Die Sicherheitsstandards auf europäischen Baustellen sind extrem unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kam der ADAC bei einem Test, den er zusammen mit elf Partnerclubs vornahm. Von den 50 untersuchten Langzeitbaustellen ist ein Viertel mit “mangelhaft” oder “sehr mangelhaft” durchgefallen. Und das betraf durchaus nicht nur Baustellen im Ausland. Von den acht untersuchten Objekten in Deutschland bekamen drei die Rote Karte.
Glatt durchgefallen ist der Bauabschnitt der A 14 bei Halle. Dort konnten die Tester in keiner einzigen Kategorie ein “Ausreichend” vergeben. Die Note “Mangelhaft” gab es außerdem für den Engpass auf der A 9 bei Weißenfels und die Baustelle auf der A 2 bei Bad Eilsen. Auf der viel befahrenen A 2 zwischen Dortmund und Hannover bemängelte der Automobilclub Schlaglöcher, steile Fahrbahnverschwenkungen und verwirrende Markierungen.
Wie groß das Sicherheitsrisiko im Baustellenbereich ist, zeigen jüngste Unfälle. In Slowenien kamen Ende August in einer schlecht gesicherten Baustelle sieben Menschen ums Leben. An der A 2 bei Bad Eilsen ermittelte der ADAC seit Einrichtung der Baustelle einen Anstieg der Unfallzahlen um 220 Prozent.